„Zum Frühstück Hoffnung“: Unter dieser Überschrift berichtete Dieter Ungelenk am 11. Oktober 2013 in der Neuen Presse Coburg vom Herbstauftakt der Coburger Comedy Lounge im Irish Pub, wo ich gemeinsam mit dem Schulfront-Berichterstatter Herr Schmied auf der Bühne stand. Kurz zuvor hatte ich in Banz noch vor 8000 Leuten gesungen, im Pub waren es knapp hundert. Auf die Zahl komme es nicht an, sagte ich ihm damals, die Toten Hosen spielten ja auch in Clubs. „Poeme voller Witz und Würze“ Neue Presse Coburg, 11. Oktober 2013 Er erinnerte an den Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung, der mir den Weg auf die Banzer Sommerabend-Bühne geebnet hatte, an mein Solo-Album „Lieder ohne mich“ beim Label Sturm & Klang von Konstantin Wecker, an die Wortfront und den Deutschen Schallplattenpreis 2006. Das Publikum, schrieb er, habe den hintersinnigen Humor und die trotzige Romantik meiner Lieder „zwischen Panik und Poesie“ sehr gemocht. Besonders hob er die Zeile…
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Im Herbst 2013 stellte Konstantin Wecker im Münchner Liveclub Milla vier Liedermacher vor, die ihre CDs auf seinem Label Sturm & Klang herausbrachten: Dominik Plangger, Prinz Chaos II., Cynthia Nickschas und mich. Jasmin Menrad war für die Abendzeitung München dabei und schrieb darüber unter der Überschrift „Konstantin Weckers Erben“. „Weckers größte Entdeckung aber ist Roger Stein.“ Jasmin Menrad, Abendzeitung München, 4. Oktober 2013 „Das sind junge Menschen, die sich wieder stolz Liedermacher nennen“, sagte Konstantin Wecker an dem Abend, und am Ende saß er am Klavier, während wir gemeinsam „Questa nuova“ sangen. Dass die Kritik mich als seine „größte Entdeckung“ bezeichnete, hat mich natürlich sehr gefreut, gerade weil Konstantin Wecker für mich immer ein Fixstern war. Erwähnt wurde auch, dass ich „Lieder ohne mich“ fix und fertig an Konstantin Wecker geschickt hatte und er nur noch Ja sagen konnte. Am Klavier „zerpflückte“ ich laut Kritik „bitterböse“, worauf unsere Gesellschaft stolz…
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„Roger fern der Wortfront“: So begann im Oktober 2013 die Kritik zu „Lieder ohne mich“ im Underdog Fanzine, Heft 43. Solo, aber nicht gänzlich allein, schrieb der Rezensent, habe ich hier elementare Lieder eines „postmodernen Arschlochs“ komponiert und arrangiert, das sagen darf, was ihm nicht passt. „Chansonnier, Beatpoet, streut Salz auf offene Wunden“ Underdog, Heft 43, Oktober 2013 Beim „Klassentreffen“ sah er das Spießertum seziert, „voll Dummheit und dumpfen sinnlosen Höflichkeitsfloskeln“, und meine „verbalen Giftpfeile“ ihr Ziel nicht verfehlen. In „1890 (Berner Oberland)“ werde der touristische Anziehungspunkt im Kontext einer dramatischen Familiengeschichte neutralisiert, und „Fußgänger“ kombiniere lässig Rap, Jazz und Schlager. Bei „Die Wellen der Zeit“ hörte er Udo-Jürgens-affine Klangräume. Besonders auffällig fand er meinen Sprachgebrauch und die akzentuierte Sprechweise, mit einer unterschwelligen Botschaft: Seien Sie einfach mal ehrlich! Sein Fazit: gut inszeniertes literarisches Kabarett, das für die Performance-Poesie Tradition und Moderne mixt. Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin…
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Im Oktober 2013 besprach das Online-Magazin TrueTrash mein Soloalbum „Lieder ohne mich“, als erstes Album eines jungen Künstlers, das Konstantin Wecker auf seinem Label Sturm & Klang herausbrachte. „Textlich ganz groß … zwischen Melancholie und augenzwinkerndem Witz angesiedelt. Chapeau.“ TrueTrash, Oktober 2013 Beim „Klassentreffen“ fühlte sich der Rezensent an die Stimmung von „Wer früher stirbt ist länger tot“ und an Funny van Dannen erinnert. „Heimweh nach woanders“ fand er textlich sehr stark und direkt aus dem Leben, und „1890 (Berner Oberland)“ verortete er irgendwo zwischen NDW und dem melancholischen New Wave der 1980er. Als Highlight nannte er die schweizerdeutsche Bonus-Version am Ende des Albums. Eine „vogelwilde Mischung“, schrieb er, die eigentlich nicht zusammenpassen dürfte und es trotzdem tut, weil alle Songs eine melancholische Grundstimmung teilen, geprägt von Schalk, Wortwitz und Durchtriebenheit. Seine Anspieltipps: „Klassentreffen“, „Regen im August“ und „Alfred“. Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin Pforzheim, With Love –…
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Im Oktober 2013 besprach Rebekka Mruck in der Musikzeitschrift Melodie & Rhythmus mein Soloalbum „Lieder ohne mich“. Sie sah darin einen Liedermacher, der Bürgertum und Kalkül angreift und selbst der „ehrlichen Art der Unglaubwürdigkeit“ eine deutliche Absage erteilt. „ein außergewöhnlich tiefsinniger Liedermacher“ Rebekka Mruck, Melodie & Rhythmus, Oktober 2013 Musikalisch hörte sie herzzerreißende Melodien, Polkabeats auf dem Kontrabass und bayrische Schunkelklänge. Die Lieder lebten für sie vor allem von den Geschichten, die ich mehr erzähle als singe, begleitet von leisen Instrumenten, und von einem Blick, der analytisch alles unter die Lupe nimmt, was nicht jedem auffällt. Am meisten freute mich ihr Schluss: Wer meint, schon alles zu kennen, dem sei jedes einzelne Lied empfohlen. Ein Top-Song sei nicht auszumachen, weil hier alles zusammenpasse. Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin Pforzheim, With Love – The Underground, Fundstücke aus der Mutterstadt, Musikreviews.de, Newsticker, Alternativ Musik, BackAgain, FolkWorld, InMusic und Leipziger Volkszeitung.…
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Eine meiner liebsten kurzen Kritiken zu „Lieder ohne mich“ erschien im Oktober 2013 in der Leipziger Volkszeitung. Der Rezensent wühlte sich durch einen Stapel Neuerscheinungen, fand die ersten beiden „stinklangweilig“, und dann lugte mein Album aus dem Stapel. „fabulöse Songpoetry, sprühend vor Humor, Spott, Zärtelei und Klugheit“ Leipziger Volkszeitung, Oktober 2013 Er nannte das Album ein „funkelndes Sammelsurium von Erzählungen“ und ging kurz durch die Geschichten: das „Klassentreffen“ mit der früheren Angebeteten, den Oberberner Fritz, mit dem ich in „1890“ das 20. Jahrhundert durchlebe, und den Spießer Alfred, der sich ungewollt in einen Mann verknallt. Bei „Unscheinbar“ und „Salz“ sah er mich als Vertreter des literarischen Hip-Hop. Sein Fazit in drei Worten: „Ein Genuss!“ Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin Pforzheim, With Love – The Underground, Fundstücke aus der Mutterstadt, Musikreviews.de, Newsticker, Alternativ Musik, BackAgain, FolkWorld und InMusic. Die Kritik aus der Leipziger Volkszeitung vom Oktober 2013 als PDF:…
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Im Oktober 2013 stellte Simone Theobald im Musikmagazin InMusic mein erstes Soloalbum „Lieder ohne mich“ vor. Sie hob hervor, dass ich von Text über Musik bis zu Arrangements und Aufnahmen alles selbst gemacht hatte, im eigenen Studio, wie auf dem Foto oben. „ein ganz toller Poet und Erzähler“ Simone Theobald, InMusic, Oktober 2013 Spätestens beim „genialen“ Stück „1890 (Berner Oberland)“ werde das deutlich, schrieb sie. Statt aufgehübschter Schönwettergeschichten standen für sie ehrliche und schonungslose Songbotschaften im Vordergrund. Als weitere Anspieltipps nannte sie „Die Statistik“ und das schwungvoll-scratchige „Fußgänger“, und sie staunte, wie direkt und scharfzüngig ich mich textlich bewegen konnte. Vor dem Soloalbum hatte ich mit Wortfront, dem Projekt mit Sandra Kreisler, bereits vier Alben veröffentlicht. Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin Pforzheim, With Love – The Underground, Fundstücke aus der Mutterstadt, Musikreviews.de, Newsticker, Alternativ Musik, BackAgain und FolkWorld. Die Kritik aus InMusic vom Oktober 2013 als PDF:
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Auch das europäische Folk-Magazin FolkWorld („Home of European Music“) besprach im Oktober 2013 mein erstes Soloalbum „Lieder ohne mich“. Adolf „gorhand“ Goriup nahm sich die Zeit, Lied für Lied durchzugehen, und nannte auch die Musiker, die mit mir im Studio waren. „Ein gelungenes Solodebüt.“ Adolf „gorhand“ Goriup, FolkWorld, Oktober 2013 Beim flotten „Klassentreffen“ spielten René Koch am Kontrabass, Roland Clement an den Drums und William Wormser an der Gitarre auf, und er hörte mich dort im Stil von Udo Jürgens am Piano. Weiter ging es mit der melancholischen Ballade „Heimweh nach woanders“ mit lyrischer Gitarre von Willi Leinen, mit „1890 (Berner Oberland)“, epischem Sprechgesang mit volkstümlichen Bläserklängen von Frédéric Sigér und Jodel, und mit der aufwendig arrangierten Rockballade „Regen im August“. Auch „Alfred“, der Liedermacher-Rap „Fussgänger“ mit jazzigem Flair, „Mangelexemplar“ im mitreißenden Cha-Cha-Rhythmus und die Dialektversion von „1890“ kamen vor. Sein Fazit: abwechslungsreiche Lieder mit einer guten Prise Humor, kluge…
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Im Oktober 2013 schrieb Maximilian Nitzschke im Musikmagazin BackAgain, das Kritiken und Interviews aus dem Independentbereich veröffentlichte, über „Lieder ohne mich“. Er fand, dass sich das Album hörbar nicht hatte reinreden lassen, und begann mit meinem Satz, dass Geschichten der Boden sind, auf dem Lieder wachsen. „Roger Stein ist echt und ehrlich, ohne, dass er sich dabei inszenieren müsste.“ Maximilian Nitzschke, BackAgain, Oktober 2013 Er beschrieb meine Gesellschaftskritik als „subtil, poetisch und unmissionarisch“, hörte bei „Alfred“ ein Leben in strahlendem Postkartenblau, bis Alfred sich in einen Mann verliebt, und beim „Klassentreffen“ triefenden Sarkasmus. Und er bemerkte auch den Mut zu innigen Balladen und leisen Liebesliedern. Er zitierte auch einen Satz, zu dem ich bis heute stehe: Wenn man Musik machen will, muss man bereit sein, seine Seele auszuziehen. Alles andere ist nur Theater. Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin Pforzheim, With Love – The Underground, Fundstücke aus der Mutterstadt,…
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Im Oktober 2013 besprach das Magazin Alternativ Musik mein Album „Lieder ohne mich“ und begann mit einem schönen Gedanken: Es wäre schade gewesen, wenn ich den Titel wörtlich genommen hätte. „einer der intelligentesten Texter, den die Liedermacherszene so vorweisen kann“ Alternativ Musik, Oktober 2013 Der Rezensent hörte nicht nur die Ironie im „Klassentreffen“, sondern auch die Balladen, etwa „Peinlich“, in dem es um die kleinen Peinlichkeiten der Liebe geht, die eigentlich ganz schön sind. Klanglich erinnerte ich ihn an Konstantin Wecker, mit einer Prise österreichischem Einschlag à la Wolfgang Ambros oder Georg Danzer. Besonders berührte mich, was er über „1890 (Berner Oberland)“ schrieb, das rund siebenminütige Lied über die Geschichte meiner Familie, die „gut mit Pferden konnte“. Wer das ohne Gefühlsregung hören könne, solle sich Sorgen um seine Emotionen machen. Das Lied gibt es auf dem Album übrigens als Bonustrack auch auf Schweizerdeutsch. Sein Fazit: „Ein großes Album“ einer Musik,…