„Roger fern der Wortfront“: So begann im Oktober 2013 die Kritik zu „Lieder ohne mich“ im Underdog Fanzine, Heft 43. Solo, aber nicht gänzlich allein, schrieb der Rezensent, habe ich hier elementare Lieder eines „postmodernen Arschlochs“ komponiert und arrangiert, das sagen darf, was ihm nicht passt.
„Chansonnier, Beatpoet, streut Salz auf offene Wunden“
Underdog, Heft 43, Oktober 2013
Beim „Klassentreffen“ sah er das Spießertum seziert, „voll Dummheit und dumpfen sinnlosen Höflichkeitsfloskeln“, und meine „verbalen Giftpfeile“ ihr Ziel nicht verfehlen. In „1890 (Berner Oberland)“ werde der touristische Anziehungspunkt im Kontext einer dramatischen Familiengeschichte neutralisiert, und „Fußgänger“ kombiniere lässig Rap, Jazz und Schlager. Bei „Die Wellen der Zeit“ hörte er Udo-Jürgens-affine Klangräume.
Besonders auffällig fand er meinen Sprachgebrauch und die akzentuierte Sprechweise, mit einer unterschwelligen Botschaft: Seien Sie einfach mal ehrlich! Sein Fazit: gut inszeniertes literarisches Kabarett, das für die Performance-Poesie Tradition und Moderne mixt.
Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin Pforzheim, With Love – The Underground, Fundstücke aus der Mutterstadt, Musikreviews.de, Newsticker, Alternativ Musik, BackAgain, FolkWorld, InMusic, Leipziger Volkszeitung, Melodie & Rhythmus und TrueTrash.
Die Kritik aus dem Underdog Fanzine, Heft 43, vom Oktober 2013 als PDF:
Foto oben: Simone Hofmann


