• Roger Stein spielt Flügel auf einer Bühne vor blauem Samtvorhang und blickt nach oben

    „Nur mit leerem Mund starten!“ – RockTimes über „Lieder ohne mich“

    „Vorwarnung“: Mit einem Warnhinweis begann Sabine Feickert am 11. November 2013 ihre Rezension zu „Lieder ohne mich“ bei RockTimes. Die CD solle man nur mit leerem Mund starten, denn schon die ersten Textzeilen von „Klassentreffen“ könnten ein heftiges Prusten auslösen. Sie könne schwören, schrieb sie, dass ich bei ihrem letzten Klassentreffen in irgendeinem Mauseloch gesessen und mir dort die Inspiration geholt habe. „Diese CD NUR mit leerem Mund starten!“ RockTimes, 11. November 2013 Wer seinen Familienstand gern in „geschieden“ ändern möchte, dem empfahl sie die Ratschläge aus „Mängelexemplar“. Daneben hörte sie auch die leiseren Töne: liebevolle, teils melancholische Lieder wie „Heimweh nach woanders“, „Liebesbriefe ohne Namen“ oder „Regen im August“. Ausführlich beschrieb sie „1890 (Berner Oberland)“, die Geschichte meines Großvaters Fritz, der im Ersten Weltkrieg totkranke Pferde aufpäppelte, samt der Bonus-Version im Berner Dialekt, die für sie eine noch dichtere Atmosphäre schafft. Auch „Alfred“ und „Salz“ kamen zur Sprache. Sie…

  • „Roger Stein oder Die Sehnsucht nach Dosenbier“ – inFranken.de über mein Konzert im Jungen Theater Forchheim

    Im November 2013 spielte ich zum ersten Mal im Jungen Theater in Forchheim – mit meinem damals neuen Album „Lieder ohne mich“. Neben Udo Güldners Kritik schrieb auch Alexander Hitschfel auf inFranken.de über den Abend, unter dem schönen Titel „Roger Stein oder Die Sehnsucht nach Dosenbier“. „Der Blick von Roger Stein auf die Welt ist zutiefst melancholisch. Weil der Schweizer aber nie im Selbstmitleid und auch sich selbst nicht schont, amüsieren sich die Zuschauer im Jungen Theater prächtig.“ Alexander Hitschfel, inFranken.de, 11. November 2013 Er beschreibt meine Suche nach Themen, die es so noch nicht gab: das „Artenschutzlied“ über pensionierte Punks, die den 80ern und dem Dosenbier ohne Dosenpfand nachtrauern, den Streit zwischen Goethe und Schiller über den freien Willen beim Grillen und die Amöbe Ferdinand – „eigentlich ein armes Tier, das sich gerne paaren möchte, sich aber nur teilen kann“. Dass die meisten Lieder an dem Abend eher melancholisch…

  • „Die Dichter und die Wurst“ – HNA über die Scharfe Barte in Melsungen

    Am 6. November 2013 stand ich beim Kabarettwettbewerb „Scharfe Barte“ in der Kulturfabrik in Melsungen auf der Bühne – am zweiten Wettbewerbsabend, zusammen mit der Kölner Kabarettistin Sia Korthaus, moderiert von Uwe Becker. Ein paar Tage vorher hatte die HNA den Abend mit einem Vorbericht angekündigt, am 8. November folgte die Kritik von Christl Eberlein. Ich war mit meinem ersten Soloprogramm „Lieder ohne mich“ dabei. Sie schreibt, dass Sia Korthaus und ich unterschiedlicher kaum hätten sein können. Sia verwandelte sich in die halbe Gesellschaft einer bayrisch-kölschen Hochzeit, ich habe fast nur gesungen: „Nahezu ausschließlich musikalisch präsentierte er sein Programm ‚Lieder ohne mich‘ und überzeugte mit seinem manchmal poetischen und leisen, manchmal rotzigen und frechen Auftritt das Publikum.“ Christl Eberlein, HNA, 8. November 2013 Ganz ehrlich hält sie auch fest, dass das kein klassisches Kabarett war – und dass es trotzdem funktioniert hat: „Die Anforderungen an ein klassisches Kabarettprogramm erfüllte er…

  • „Ring frei für die zweite Runde“ – HNA über die Scharfe Barte in Melsungen

    Im November 2013 war ich beim Kabarettwettbewerb „Scharfe Barte“ in der Kulturfabrik in Melsungen dabei – am zweiten Wettbewerbsabend, dem 6. November, zusammen mit der Kölner Kabarettistin Sia Korthaus. Am Tag davor kündigte die HNA den Abend unter dem Titel „Ring frei für die zweite Runde“ an. Es ist also keine Kritik, sondern ein Vorbericht – aber ein schöner. Vorgestellt wurde mein erstes Soloprogramm „Lieder ohne mich“, kurz nach meinem Sieg beim „Troubadour“ in Stuttgart: „In seinem ersten Solo-Programm ‚Lieder ohne mich‘ zeigt Stein laut Ankündigung, wie lustig und innig zugleich ein Abend mit Liedern sein kann, wenn man etwas zu sagen hat.“ HNA, 5. November 2013 „Seine Lieder sollen zeigefingerlos Gesellschaftskritik aufblitzen lassen und dabei auf angenehme Weise unaufgeregt politisch sein.“ HNA, 5. November 2013 Der Artikel erzählt auch ein wenig von mir: dass ich Hip-Hop-Elemente mit deutscher Liedtradition zusammenführe, mit Wortfront und Sandra Kreisler vier Alben veröffentlicht habe…

  • Roger Stein singt live am Blüthner-Flügel, im Hintergrund ein Tubist

    „Troubadour“ 2013 – mein Sieg beim Chanson- & Liedwettbewerb in Stuttgart

    Vom 17. bis 19. Oktober 2013 stand ich beim 9. „Troubadour“ Chanson- & Liedwettbewerb im Hotel Le Méridien in Stuttgart auf der Bühne. Drei Abende lang ging es dort um deutschsprachige Chansons und Lieder, und am Ende setzte ich mich gegen 17 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch: Der Preis, dotiert mit 5.000 Euro, ging an mich. Den Ehrenvorsitz der Jury hatte Katja Ebstein übernommen. Der „Troubadour“ wurde 2005 ins Leben gerufen, um Künstlerinnen, Künstler und Gruppen aus dem Bereich des deutschsprachigen Chansons und Lieds zu fördern. Er fand jedes Jahr im Oktober statt, in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und der Akademie für gesprochenes Wort. Pate des Wettbewerbs war der Schweizer Liedermacher Stephan Sulke. An zwei Vorrunden-Abenden wählte die Jury die Finalistinnen und Finalisten für das Finale am dritten Abend aus. Zum Preis gehörte außerdem ein Konzert im Renitenztheater Stuttgart am 24. Oktober 2013. Der…

  • Roger Stein im weissen Hemd mit Schal singt am Flügel vor einer beleuchteten Backsteinwand

    „Humor hat bei ihm eine bittere Note“ – Udo Güldner über „Lieder ohne mich“ in Forchheim

    „Humor hat bei ihm eine bittere Note“: So überschrieb Udo Güldner im November 2013 seine Kritik zu meinem Abend mit „Lieder ohne mich“ im Jungen Theater Forchheim. Einen Abend lang, schrieb er, habe ich als Chansonnier am Klavier mit „unseriösen Songs“ bezaubert, als Erster in diesem Jahr ein Weihnachtslied gesungen und keine Stilrichtung unangetastet gelassen. „Hohn und Spott im Schüttelreim“ Udo Güldner, 1. November 2013 Tonfall, Wortwahl und Wiener Schmäh erinnerten ihn an Georg Kreisler, sobald ich zu meinen satirischen „Steinschlägen“ aushole. Er hörte, wie sehr mich die Jahre in Wien geprägt haben: bösartige Pointen im „Sorglospaket des Wiener Walzers“, Menschen als „Mängelexemplar“, ein Humor, der nie bitter, sondern leicht fatalistisch und dann wieder optimistisch klinge. Für hinterfotzigen Charme, meinte er, hätte ich mit Liedern über Kant und den freien Willen, die Amöbe Ferdinand oder pensionierte Punks in Kreuzberg die Auszeichnung längst bekommen. Aber er fand auch die leisen Töne:…

  • Roger Stein im weissen Hemd mit offener Fliege singt ins Mikrofon vor bunt beleuchtetem Vorhang

    „Zum Frühstück Hoffnung“ – Neue Presse Coburg über die Coburger Comedy Lounge

    „Zum Frühstück Hoffnung“: Unter dieser Überschrift berichtete Dieter Ungelenk am 11. Oktober 2013 in der Neuen Presse Coburg vom Herbstauftakt der Coburger Comedy Lounge im Irish Pub, wo ich gemeinsam mit dem Schulfront-Berichterstatter Herr Schmied auf der Bühne stand. Kurz zuvor hatte ich in Banz noch vor 8000 Leuten gesungen, im Pub waren es knapp hundert. Auf die Zahl komme es nicht an, sagte ich ihm damals, die Toten Hosen spielten ja auch in Clubs. „Poeme voller Witz und Würze“ Neue Presse Coburg, 11. Oktober 2013 Er erinnerte an den Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung, der mir den Weg auf die Banzer Sommerabend-Bühne geebnet hatte, an mein Solo-Album „Lieder ohne mich“ beim Label Sturm & Klang von Konstantin Wecker, an die Wortfront und den Deutschen Schallplattenpreis 2006. Das Publikum, schrieb er, habe den hintersinnigen Humor und die trotzige Romantik meiner Lieder „zwischen Panik und Poesie“ sehr gemocht. Besonders hob er die Zeile…

  • Roger Stein im weissen Hemd singt mit Mikrofon, die Hand auf der Schulter von Konstantin Wecker am Klavier

    „Weckers größte Entdeckung“ – Abendzeitung München über Konstantin Weckers Erben im Milla

    Im Herbst 2013 stellte Konstantin Wecker im Münchner Liveclub Milla vier Liedermacher vor, die ihre CDs auf seinem Label Sturm & Klang herausbrachten: Dominik Plangger, Prinz Chaos II., Cynthia Nickschas und mich. Jasmin Menrad war für die Abendzeitung München dabei und schrieb darüber unter der Überschrift „Konstantin Weckers Erben“. „Weckers größte Entdeckung aber ist Roger Stein.“ Jasmin Menrad, Abendzeitung München, 4. Oktober 2013 „Das sind junge Menschen, die sich wieder stolz Liedermacher nennen“, sagte Konstantin Wecker an dem Abend, und am Ende saß er am Klavier, während wir gemeinsam „Questa nuova“ sangen. Dass die Kritik mich als seine „größte Entdeckung“ bezeichnete, hat mich natürlich sehr gefreut, gerade weil Konstantin Wecker für mich immer ein Fixstern war. Erwähnt wurde auch, dass ich „Lieder ohne mich“ fix und fertig an Konstantin Wecker geschickt hatte und er nur noch Ja sagen konnte. Am Klavier „zerpflückte“ ich laut Kritik „bitterböse“, worauf unsere Gesellschaft stolz…

  • Roger Stein singt live am Mikrofon, Schwarzweiss-Foto

    „Chansonnier, Beatpoet“ – Underdog über „Lieder ohne mich“

    „Roger fern der Wortfront“: So begann im Oktober 2013 die Kritik zu „Lieder ohne mich“ im Underdog Fanzine, Heft 43. Solo, aber nicht gänzlich allein, schrieb der Rezensent, habe ich hier elementare Lieder eines „postmodernen Arschlochs“ komponiert und arrangiert, das sagen darf, was ihm nicht passt. „Chansonnier, Beatpoet, streut Salz auf offene Wunden“ Underdog, Heft 43, Oktober 2013 Beim „Klassentreffen“ sah er das Spießertum seziert, „voll Dummheit und dumpfen sinnlosen Höflichkeitsfloskeln“, und meine „verbalen Giftpfeile“ ihr Ziel nicht verfehlen. In „1890 (Berner Oberland)“ werde der touristische Anziehungspunkt im Kontext einer dramatischen Familiengeschichte neutralisiert, und „Fußgänger“ kombiniere lässig Rap, Jazz und Schlager. Bei „Die Wellen der Zeit“ hörte er Udo-Jürgens-affine Klangräume. Besonders auffällig fand er meinen Sprachgebrauch und die akzentuierte Sprechweise, mit einer unterschwelligen Botschaft: Seien Sie einfach mal ehrlich! Sein Fazit: gut inszeniertes literarisches Kabarett, das für die Performance-Poesie Tradition und Moderne mixt. Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin…

  • Roger Stein im weissen Hemd und Panamahut lehnt in einer Gasse der Altstadt von Jaffa, im Hintergrund das Meer

    „Textlich ganz groß. Chapeau.“ – TrueTrash über „Lieder ohne mich“

    Im Oktober 2013 besprach das Online-Magazin TrueTrash mein Soloalbum „Lieder ohne mich“, als erstes Album eines jungen Künstlers, das Konstantin Wecker auf seinem Label Sturm & Klang herausbrachte. „Textlich ganz groß … zwischen Melancholie und augenzwinkerndem Witz angesiedelt. Chapeau.“ TrueTrash, Oktober 2013 Beim „Klassentreffen“ fühlte sich der Rezensent an die Stimmung von „Wer früher stirbt ist länger tot“ und an Funny van Dannen erinnert. „Heimweh nach woanders“ fand er textlich sehr stark und direkt aus dem Leben, und „1890 (Berner Oberland)“ verortete er irgendwo zwischen NDW und dem melancholischen New Wave der 1980er. Als Highlight nannte er die schweizerdeutsche Bonus-Version am Ende des Albums. Eine „vogelwilde Mischung“, schrieb er, die eigentlich nicht zusammenpassen dürfte und es trotzdem tut, weil alle Songs eine melancholische Grundstimmung teilen, geprägt von Schalk, Wortwitz und Durchtriebenheit. Seine Anspieltipps: „Klassentreffen“, „Regen im August“ und „Alfred“. Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin Pforzheim, With Love –…