Im Januar 2017 war ich zurück im Jungen Theater in Forchheim – diesmal nicht solo, sondern als Gast beim Donnerwetter-Varieté von Marcelini („Marcus“ Geuss) und seinem frechen Bauchrednerhund Oskar. Mit dabei: Zauberer Andreas Busch, Wortakrobat Marcus Jeroch, Akrobatin Aniko Serfözö und das Diabolo-Duo „Twin Spin“. Der Abend war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Alexander Hitschfel, der schon 2013 über meinen ersten Forchheimer Abend geschrieben hatte, nannte seine Kritik „Ein Feuerwerk der Kleinkunst“. Unter der Zwischenüberschrift „Lied an die Geliebte“ heißt es über mich: „Mit im Programm hatte Marcelini diesmal mit Musiker und Kabarettist Roger Stein auch einen alten Bekannten, der bereits mit seinem Solo-Programm im Jungen Theater zu Gast war. Egal ob mit seinem Lied an die holde Geliebte Corali oder dem Song, in dem es um das Älterwerden geht – mit seinen Eigenkompositionen traf er, auch wenn für ein Varieté-Programm eigentlich unüblich, den Geschmack des Publikums.“ Alexander Hitschfel,…
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Am Freitag, dem 20. Januar 2017, habe ich im „Drei Eidgenossen“ in Appenzell gespielt – ein ganz kleiner, feiner Abend vor rund 20 Leuten. Mirjam Bächtold hat darüber im Appenzeller Volksfreund geschrieben, unter dem Titel „Primaten und pensionierte Punks“. „Wie spricht man eine Frau in einer Bar an? Wie klingt ein Liebeslied nach zehn Jahren Beziehung? Es sind Alltagssituationen, die Roger Stein besingt – in poetische Worte gefasst und oft bissig und ironisch auf den Punkt gebracht.“ Mirjam Bächtold, Appenzeller Volksfreund, 25. Januar 2017 Sie zitiert einen Satz von mir, der mir bis heute wichtig ist: „Denn Humor ist die einzige Möglichkeit, den Schmerz in dieser Welt ab und zu zu verspotten.“ Und sie geht durch die Lieder: das „dumpfe Reihenhausgesicht“ beim Klassentreffen, die pensionierten Punks und die „guten alten Achtziger“, das wohl ehrlichste Liebeslied nach zehn Jahren Beziehung („Primaten sind gefährlich und im Herzen primitiv“) und mein Herz, das…
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Am Mittwoch, 25. Mai 2016, war ich bei der Comedy Lounge in der Disharmonie in Schweinfurt zu Gast – moderiert von Andy Sauerwein, zusammen mit Keirut Wenzel aus Köln und Thomas Kupferschmidt. Die Comedy Lounge, vor 15 Jahren im Würzburger Chambinzky gegründet, gibt Profis und Newcomern die Möglichkeit, Neues vor Publikum auszuprobieren. Andreas Schuller schrieb in der Main-Post: „Comedy-Lounge: Viel Unterhaltung für wenig Geld“. „Klavierkabarettist Roger Stein bezirzte nachfolgend auf ‚Deutsch 1.0‘ seine große Liebe Coralie, die erweist ihm aber keine Gnade, schade!“ Andreas Schuller, Main-Post, 27. Mai 2016 Dann fragte ich ins Publikum, woran man merkt, dass die Zeit vergeht – am Alter, vor allem beim Klassentreffen, wenn man die „Wahnsinnsbraut“ von einst wiedertrifft und feststellen muss, dass sie nun ein typisches „Reihenhausgesicht“ hat. „Singer und Instrumentalist Roger Stein mixte sich dann mit der Loop-Station und Salzstreuern einen Grill-Song zurecht, der gewürzt war mit Literaturzitaten. Dafür gab es viel…
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Noch ein Bericht über die zehnte „Krönung“ in Aadorf im März 2016 – den Abend, an dem mich das Publikum zum König gewählt hat (siehe auch „Die begehrte Königskrone“ auf infowilplus.ch). Diesmal unter dem schönen Titel „Demokratie ade, es lebe die Monarchie!“. Und mit einem Foto vom Moment der Krönung. Sechzehn „nationale und internationale Neuentdeckungen“ stellten sich zur Wahl um Adelstitel vom Hofnarren bis zum Burgfräulein. Moderiert haben Hazel Brugger am Freitag und Karim Slama am Samstag. Über meinen Auftritt heißt es: „Die Zuschauerschaft erlebte beim klavierspielenden Poeten Roger Stein einen humorvollen Zwist der Dichterfürsten Goethe und Schiller.“ Zeitungsbericht, März 2016 Goethe und Schiller hatten also auch in Aadorf ihren Grillstreit, wie schon in Melsungen. Danach kamen die Whiskey Sisters, Holger Paetz und Stefan Waghubinger – und dann: „Zum König gekürt wurde am Freitag Roger Stein, der Sänger, Pianist, Songwriter und Erzähler zugleich zu sein vermag und dies auch gekonnt…
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Anfang März 2016 feierte das Kleinkunstfestival „Die Krönung“ im Kulturzentrum Aadorf seine zehnte Ausgabe – und ich durfte am ersten Abend dabei sein, moderiert von Hazel Brugger, zusammen mit Renato Kaiser, den Whiskey Sisters, Holger Paetz, Stefan Waghubinger und vielen anderen. Am Ende wählt das Publikum jeden Abend einen König oder eine Königin. Annika Frei hat für infowilplus.ch darüber geschrieben. „Ein regelrechtes Feuerwerk aus Humor, Musik und ungefilterten Gedanken prasselte auf die zahlreichen Gäste nieder, die den Saal im Aadorfer Kulturzentrum bis auf den letzten Platz füllten.“ Annika Frei, infowilplus.ch, 10. März 2016 Und dann der Satz, über den ich mich ganz besonders freue: „[Roger Stein] erzählte in seinen Liedern von misslungenen Klassentreffen, vergessenen Lieben und guten Freunden. Dies gelang ihm am vergangenen Freitag auf eine derart überzeugende Art und Weise, dass ihm das Publikum dafür die begehrte Königskrone aufsetzte.“ Annika Frei, infowilplus.ch, 10. März 2016 Ich wurde also König…
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Im Februar 2016 war ich bei der Kabarettbundesliga im ausverkauften Theater Alte Mühle in Bad Vilbel – im vierten Spiel der Saison, gegen die Autorin, Slam-Poetin und Filmemacherin Sarah Bosetti. Das Motto: „Zwei Künstler – ein Wettkampf – deine Stimme!“ Die Wetterauer Zeitung hat am 25. Februar unter dem Titel „Von charmant bis bitterbös“ darüber berichtet. Ich durfte den Abend eröffnen: „Das Publikum eroberte Dr. Roger Stein […] mit Musikalität, Authentizität, Können und Charme. Seine Lieder und Texte bestachen durch originelle Themen, die er mal witzig, mal kritisch oder ironisch, aber immer mit Humor und Lebensfreude präsentierte.“ Wetterauer Zeitung, 25. Februar 2016 Die Kritik geht viele Lieder durch: das „Sommerkind“, die Ode ans Salz („reich mir mal das Salz, das ist der letzte Spruch der Balz“), das „dumme Reihenhausgesicht“ beim Wiedersehen nach 20 Jahren, den Mann, der „nur aus Prinzip“ starb, die Amöbe Ferdinand, das Zukunftslied „Wenn ich mal Rentner…
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Auch die Süddeutsche Zeitung war beim Politischen Aschermittwoch der Liedermacher am 10. Februar 2016 im Stadtsaal Fürstenfeldbruck dabei, zu dem die Kreis-SPD Konstantin Wecker, Prinz Chaos II., Cynthia Nickschas, Christoph Weiherer und mich eingeladen hatte – dazu als Überraschungsgast Sarah Lesch. Julia Bergmann schrieb: „Mit bittersüßer Stimme – Die Sozialdemokraten laden zum politischen Aschermittwoch mit Konstantin Wecker und Kollegen. Am Ende stehen 600 Besucher auf und applaudieren.“ „Was Wecker, Prinz Chaos II., Cynthia Nickschas, Roger Stein und Christoph Weiherer da in Fürstenfeld auf die Bühne bringen, ist mehr als gelungen.“ Julia Bergmann, Süddeutsche Zeitung, 12. Februar 2016 Es wurde, so die SZ, „gewitzelt, gestichelt und sich die Seele aus dem Leib gesungen“ – über die AfD, die Flüchtlinge, Horst Seehofer und die Obergrenze, über Waffenexporte, den Kapitalismus und „die da oben“. Den Höhepunkt des Abends setzte Sarah Lesch mit ihrem wütenden Text nach der Kölner Silvesternacht und ihrem Lied „Der…
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Am Aschermittwoch, 10. Februar 2016, war ich beim Politischen Aschermittwoch der Liedermacher im Stadtsaal Fürstenfeldbruck dabei, zu dem die Kreis-SPD statt Parteireden Musik und Kabarett eingeladen hatte – mit Konstantin Wecker, Roger Stein, Prinz Chaos II., Cynthia Nickschas, Christoph Weiherer und Sarah Lesch. Rund 600 Zuschauer waren da. Andreas Daschner schrieb im Kreisboten: „Klare Botschaft mit Konstantin Wecker“. „Mit Standing Ovations feierte das Publikum Konstantin Wecker, Roger Stein, Prinz Chaos II. und ihre insgesamt fünf Mitstreiter. […] Für die 600 Zuschauer gab es viel zum Schmunzeln, Lachen – und vor allem zum Nachdenken.“ Andreas Daschner, Kreisbote, 15. Februar 2016 Selbstverständlich war der Abend nicht: Er fand am Tag nach dem Zugunglück von Bad Aibling statt, und viele Aschermittwochs-Veranstaltungen wurden abgesagt. Die Veranstalter entschieden sich dafür, denn gerade in solchen Zeiten müsse auch Platz für Heiterkeit und kabarettistische Spitzen sein. „Und so durfte Roger Stein zum Beispiel die vermeintliche Liberalisierung der…
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Im Januar 2016 meldete die Schweizerische Depeschenagentur, dass Hazel Brugger und ich für den Prix Pantheon 2016 nominiert sind – den deutschen Kabarett- und Satirepreis, den das Bonner Pantheon Theater gemeinsam mit dem WDR verleiht. Die Basler TagesWoche brachte die Meldung am 21. Januar 2016. „Slam-Poetin Hazel Brugger und Liedermacher Roger Stein sind für den deutschen Kabarett- und Satirepreis «Prix Pantheon 2016» nominiert. Die beiden Schweizer buhlen mit acht weiteren Nominierten um die Auszeichnung für aufstrebende Bühnenkünstler.“ sda, TagesWoche, 21. Januar 2016 Am 19. April trafen die zehn Kandidaten im Halbfinale aufeinander. Vor uns hatten unter anderem schon die Acapickels, Piet Klocke, Eckart von Hirschhausen, Kaya Yanar und Hagen Rether an dem Wettbewerb teilgenommen. Mein Kommentar Hazel Brugger und ich – zwei Schweizer, gemeinsam nominiert für den Prix Pantheon. Bezeichnend finde ich allerdings, wie unterschiedlich die Schweizer Medien, allen voran das SRF, darauf reagiert haben: Über Hazel wurde schon damals…
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Ende Oktober 2015 habe ich im Kulturlabor in Eberbach einen Soloabend mit „Lieder ohne mich“ gespielt – vor erfreulich vollen Reihen, zwischen den Bildern der Galerie Artgerecht. Ronald J. Autenrieth hat darüber in der Eberbacher Zeitung geschrieben, unter dem Titel „Gebrauchsanleitung für das Leben“. „Humor und Melancholie sind keine Gegensätze. Was sie verbinden kann, hatte Roger Steins Soloprogramm am Freitag: Poesie und Klugheit. So zeigte sich das zahlreich erschienene Publikum von den ‚Liedern ohne mich‘ des sympathischen Sängers, Pianisten und Geschichtenerzählers glänzend unterhalten.“ Ronald J. Autenrieth, Eberbacher Zeitung, 3. November 2015 „Ob Slam Poetry in Reimen, literarisch angehauchtes Chanson, spitzbübischer Humor oder raffiniert eingefädeltes Melodram: Roger Stein passt in keine Schublade. Und immer bekommt er rechtzeitig die Kurve, ehe es banal zu werden droht.“ Ronald J. Autenrieth, Eberbacher Zeitung, 3. November 2015 Er erwähnt auch das Lob von Konstantin Wecker, mit dem ich 2014 auf Tour war (mehr dazu im…