Im April 2019 war ich im „Künstlertreff“ von BRF2 zu Gast, dem zweiten Radioprogramm des Belgischen Rundfunks. Anlass war mein zweites Soloalbum „Alles vor dem Aber“, das im Herbst zuvor bei Konstantin Weckers Label Sturm & Klang erschienen war. Die Sendung lief am 14. und 20. April 2019; die Ankündigung auf der Website von BRF2 stammt von Biggi Müller. „In den Songs beschäftigt sich Roger Stein mit den kleinen und großen Fragen des Lebens. Er schreibt, komponiert, arrangiert und produziert seine Lieder im eigenen Studio in Berlin.“ Biggi Müller, BRF2, 12. April 2019 Der Text erzählt auch, wie ich Konstantin Wecker nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie kennengelernt habe und wie daraus eine Freundschaft und ein künstlerischer Austausch wurde. Er hat mich ermutigt, auf seinem frisch gegründeten Label ein Soloalbum herauszubringen – 2013 wurde daraus „Lieder ohne mich“. Zitiert wird auch, was er über mich gesagt hat: „Roger Stein…
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Am Freitag, dem 29. März 2019 – meinem 44. Geburtstag – habe ich mein Programm „Flegeljahre“ in der Kleinkunstbühne Alte Knabenschule in Stockstadt am Main gespielt. Das Main-Echo hat darüber berichtet, unter dem Titel „Geburtstagsständchen für Roger Stein“. „‚Happy Birthday, lieber Roger!‘, schallte es am Freitagabend in ganz ungewohnten Tönen aus dem Publikumsbereich der Kleinkunstbühne Alte Knabenschule Stockstadt in Richtung Bühne.“ Main-Echo, 31. März 2019 Ich hatte nur kurz erwähnt, dass ich an diesem Tag Geburtstag habe – und schon sang der ganze Saal. Ich hätte nie gedacht, dass ich meinen Geburtstag „in der Knabenschule abrocke“. Ausverkauft war der Abend nicht, rund 60 Leute waren da – manche aber sogar aus dem 170 Kilometer entfernten Schlitz. „Bereits ganz zu Beginn wurde es mucksmäuschenstill in der Knabenschule, als er das erste Lied zur eigenen Klavierbegleitung sang. ‚Sag mir, woran misst man Träume?‘ beeindruckte viele Gäste durch seine emotionale Intensität der Worte…
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Im März 2019 habe ich beim Kulturverein Steinacker im Kirchenzentrum Steinacker in Kradolf (Kradolf-Schönenberg, Thurgau) gespielt – an einem Freitagabend. Barbara Hettich hat darüber im Tagblatt geschrieben: „Roger Stein überzeugt bei seinem Auftritt in Kradolf“. „Gute Musik, tolle Stimme, freche Texte – so hatte Lukas Tanner vom Kulturverein Steinacker den Liedermacher Roger Stein angekündigt. Und er hatte nicht zu viel versprochen. Auf der Bühne des Kirchenzentrums stand ein temperamentvoller Mann, ein musikalischer Wortakrobat, kein Zyniker, aber ein alles Hinterfragender.“ Barbara Hettich, Tagblatt, 27. März 2019 Sie zitiert aus „ZeiT.“ („Ich brauche Zeit, nicht die Ewigkeit …“), dem Klassentreffen mit dem „Reihenhausgesicht“ und dem Grillplausch von Schiller und Goethe, die um die letzte Wurst kämpfen – wie schon in Böblingen. Und das „Hochzeitslied“ war wieder einmal der Lacher des Abends: „Er singt das schrägste Hochzeitslied und sorgt damit für sehr viel Heiterkeit im Publikum. Man unterhält sich köstlich.“ Barbara Hettich, Tagblatt,…
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Am 23. März 2019 durfte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Radiosendung moderieren: In der Reihe „Am Mikrofon“ der Sendung „Klassik-Pop-et cetera“ im Deutschlandfunk habe ich eine Stunde lang Musik ausgewählt, von meiner Zeit in Wien erzählt und eigene Texte vorgetragen. Die Ankündigung im Archiv des Deutschlandfunks beginnt mit meinem Satz „Ich glaube an die Kraft der kleinen Dinge“. „Charme, Humor und Ironie sind sein Handwerkszeug. Leichtfüßig jongliert der promovierte Germanist mit Worten und verblüfft als Erzähler mit unerwarteten Pointen.“ Deutschlandfunk, „Klassik-Pop-et cetera“, 23. März 2019 Der Text erzählt kurz meinen Weg von Männedorf am Zürichsee über das Studium von Germanistik, Theater- und Musikwissenschaft, die Arbeit an der Oper und am Theater bis heute – solo und mit Sandra Kreisler als Wortfront. „Wenn es frech, vorlaut und böse klingt, ist Roger Stein in seinem Metier.“ Deutschlandfunk, „Klassik-Pop-et cetera“, 23. März 2019 „In ‚Klassik-Pop-et cetera‘ belebt er seine Zeit…
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Petra Meißner hat mein Album „Alles vor dem Aber“ für das Musikportal Deutsche Mugge besprochen – eine sehr persönliche Rezension, die mit einer Familienszene beginnt: Ihr Mann spielt ihr kurz vor einer Hochzeit ausgerechnet mein „Hochzeitslied“ vor. Sie fand es in dem Moment „gar nicht witzig“ – und kam beinahe zu spät. Kennengelernt haben mich die beiden über „Volxmusik“ – und über die Meißner Drossel 2010 in Meißen. Über den Titelsong schreibt sie: „Der Titelsong der CD betrachtet dieses ‚Aber‘ erst mal von der Beziehungsebene her. Und dann schlägt Roger doch noch den Bogen zu den gesellschaftlichen Verhältnissen. Ein ganz genialer Song.“ Petra Meißner, Deutsche Mugge, 5. November 2018 Nach ihrem ersten Konzertbesuch hatte sie mich „einen kleinen Wecker“ genannt – passend, dass das Album jetzt bei Konstantin Weckers Label Sturm & Klang erschienen ist. Sie geht dann viele Lieder durch: „Glück“, „Sie schaun in deinen Kopf“ über die Überwachung,…
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Kurz nach dem Erscheinen meines Albums „Alles vor dem Aber“ war ich im September 2018 beim Deutschlandfunk zu Gast – im „Corso“-Gespräch mit Thekla Jahn. Der Beitrag auf deutschlandfunk.de trägt den Titel „Ich schmiere mir Hoffnung aufs Frühstücksbrot!“. Wir haben über das kleine Wort gesprochen, das dem Album seinen Namen gibt: „Dieses ‚Aber‘ ist so zentral in der deutschen Sprache, dass es alles, was davor steht, kaputt macht. Also: ‚Ich bin kein Rassist, aber …‘. […] Gleichzeitig steht man sich mit diesem ‚Aber‘ auch selbst im Weg.“ Roger Stein im Corsogespräch mit Thekla Jahn, Deutschlandfunk, 12. September 2018 Außerdem ging es um meinen Lyrikband „Business-Lyrik – Komische Poesie am Rande des Absurden“, ums tägliche Schreiben – und darum, dass ich mit meinem Doktortitel noch keinen Groschen verdient habe, sondern von Konzerten lebe: „Das Texten ist bei mir, fürchte ich, eine Sucht. Ich bin süchtig nach guten Formulierungen, ich bin süchtig…
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Im September 2018 erschien mein zweites Soloalbum „Alles vor dem Aber“ bei Sturm & Klang, dem Label von Konstantin Wecker. Alexander Kinsky hat es gleich zu seinem „CD-Tipp der Woche“ gemacht – im Online-Magazin „Hinter den Schlagzeilen – Magazin für Kultur & Rebellion“, das Konstantin Wecker gegründet hatte. „Textlich im Anspruch und Niveau an Tucholsky, Kästner und Kreisler anschließend, musikalisch der natürlichen Inspiration folgend, die gute griffige Lieder ausmacht, überrascht Roger Stein auf seiner […] CD ‚Alles vor dem Aber‘ thematisch einmal mehr höchst originell.“ Alexander Kinsky, Hinter den Schlagzeilen, 8. September 2018 In einem Atemzug mit Tucholsky, Kästner und Kreisler genannt zu werden – schöner kann ein Einstieg kaum sein. Er erwähnt auch Wortfront mit Sandra Kreisler, mein erstes Soloalbum „Lieder ohne mich“ und das Duett mit Julia Gámez Martin von Suchtpotenzial über die unkritische Mehrheit. „Roger Stein hat einen herrlich sensibel durchschauenden sozialen Blick, der sprachlich versiert sanften…
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Am 27. März 2018 war ich zum zweiten Mal bei der Liedermacherin Inga Bachmann in ihrer Radiosendung „Lieder und Worte“ im Bermudafunk zu Gast, dem freien Radio für die Region Rhein-Neckar. Beim ersten Mal war ich mit Sandra Kreisler als Wortfront dabei, diesmal kam ich solo. „Schon zum zweiten Mal treffe ich für ‚Lieder und Worte‘ einen mehrfach ausgezeichneten Liedermacher-Kollegen, der immer wieder hörenswert ist: Roger Stein […]. Wir plaudern über Fragmente-Gärten, übers Denken beim Schreiben, über die Rolle des deutschen Dirnenlieds im literarischen Kabarett von 1901–1933, über die Vor- und Nachteile von Soloauftritten und vieles mehr … Lasst Euch überraschen!“ Inga Bachmann, „Lieder und Worte“, Bermudafunk, 27. März 2018 In ihrer Sendung waren über die Jahre viele Kolleginnen und Kollegen zu Gast, darunter Sebastian Krämer, Uta Köbernick, Manfred Maurenbrecher, Dota Kehr und Cynthia Nickschas. Das ganze „Best of“ mit allen Sendungen gibt es auf Ingas Website zum Nachhören. Ein…
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Im Januar 2018 war ich zu Gast bei der Kleinkunstbühne Kokolores in Markes Haus in Eversberg, einem Ortsteil von Meschede – die erste Veranstaltung des neuen Jahres und die erste, die von der Stadt Meschede unterstützt wurde. Rund 40 Besucher waren da. Ramón Reineke schrieb in der Westfalenpost: „Besondere Premiere mit Musikkabarettisten“. Er beschreibt, wie mein Abend begann – mit einem Lied über die Zeit, die jeder viel zu wenig hat. Dann ging es um die erste Jugendliebe, ums Älterwerden, das man vor allem an den anderen merkt, und um mein „Schlimmstes Hochzeitslied“ – „an den schmunzelnden Gesichtern fiel schnell auf, welche Paare das Besungene schon kennen“. Auch die großen Themen kamen vor: Überwachung im Netz, Kontrolle und Diskriminierung. Und „Alfred“ – das positive Lied, um das man mich gebeten hatte, über einen Familienvater aus Aschaffenburg, der sich in einen Mann verliebt und ihn in Bayern auf dem Land kirchlich…
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Am Mittwoch, dem 1. März 2017, habe ich mein Programm „Lieder ohne mich“ im Alten Amtsgericht in Böblingen gespielt. Anne Abelein hat darüber in der Kreiszeitung Böblinger Bote geschrieben – unter dem Titel „Goethe und Schiller zanken um Grillwürste“. „Die Zuschauer waren begeistert: Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht haben mit der Auswahl dieses Künstlers mal wieder ein glückliches Händchen gehabt.“ Anne Abelein, Kreiszeitung Böblinger Bote, März 2017 Sie beschreibt, wie ich mit der Frage „Woran misst man Träume?“ begonnen habe, und geht dann durchs Programm: Schweizerdeutsch und Kreuzberger Grillrauch, das Klassentreffen mit der „Wahnsinnsbraut“ und ihrem „dumpfen Reihenhausgesicht“, das Hochzeitsständchen, die Percussion mit dem Salzstreuer – und natürlich Goethe und Schiller beim Wurstgrillen, wie schon in Melsungen und in Karlstadt: „Irgendwo zwischen Weimarer Klassik und Kiez in Kreuzberg bewegt sich ein Text, in dem Stein Schiller und Goethe beim Wurstgrillen konfrontiert. Da wird mit ‚Wallensteinen‘ und Faust-Bänden geworfen, das Publikum…