Schwarz-Weiß-Porträt: Roger Stein lächelt hinter einem Mikrofon

„Ich schmiere mir Hoffnung aufs Frühstücksbrot!“ – im Corsogespräch beim Deutschlandfunk

Kurz nach dem Erscheinen meines Albums „Alles vor dem Aber“ war ich im September 2018 beim Deutschlandfunk zu Gast – im „Corso“-Gespräch mit Thekla Jahn. Der Beitrag auf deutschlandfunk.de trägt den Titel „Ich schmiere mir Hoffnung aufs Frühstücksbrot!“.

Schwarz-Weiß-Porträt: Roger Stein lächelt hinter einem Mikrofon
Foto: Niko Formanek

Wir haben über das kleine Wort gesprochen, das dem Album seinen Namen gibt:

„Dieses ‚Aber‘ ist so zentral in der deutschen Sprache, dass es alles, was davor steht, kaputt macht. Also: ‚Ich bin kein Rassist, aber …‘. […] Gleichzeitig steht man sich mit diesem ‚Aber‘ auch selbst im Weg.“

Roger Stein im Corsogespräch mit Thekla Jahn, Deutschlandfunk, 12. September 2018

Außerdem ging es um meinen Lyrikband „Business-Lyrik – Komische Poesie am Rande des Absurden“, ums tägliche Schreiben – und darum, dass ich mit meinem Doktortitel noch keinen Groschen verdient habe, sondern von Konzerten lebe:

„Das Texten ist bei mir, fürchte ich, eine Sucht. Ich bin süchtig nach guten Formulierungen, ich bin süchtig nach Poesie, es ist wie Klavier spielen.“

Roger Stein im Corsogespräch mit Thekla Jahn, Deutschlandfunk, 12. September 2018

Und zum Schluss das Zitat, das dem Beitrag seinen Titel gegeben hat:

„Humor ist ja die einzige Waffe, mit der man dem Schmerz entgegentreten kann, indem man ihn verspottet. Und ich glaube, dass Optimismus und Humor etwas Entscheidendes sind im Leben und die muss man auch pflegen, also die bleiben nicht von selber, und deswegen schmiere ich mir vielleicht Hoffnung aufs Frühstücksbrot.“

Roger Stein im Corsogespräch mit Thekla Jahn, Deutschlandfunk, 12. September 2018

Mehr zum Album: Alexander Kinskys CD-Tipp in „Hinter den Schlagzeilen“. Danke an Thekla Jahn und den Deutschlandfunk!

Quelle: „Der Schweizer Liedermacher Roger Stein – ‚Ich schmiere mir Hoffnung aufs Frühstücksbrot!‘“, Roger Stein im Corsogespräch mit Thekla Jahn, Deutschlandfunk, 12. September 2018. Foto: Niko Formanek.

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