Am Mittwoch, dem 1. März 2017, habe ich mein Programm „Lieder ohne mich“ im Alten Amtsgericht in Böblingen gespielt. Anne Abelein hat darüber in der Kreiszeitung Böblinger Bote geschrieben – unter dem Titel „Goethe und Schiller zanken um Grillwürste“.

„Die Zuschauer waren begeistert: Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht haben mit der Auswahl dieses Künstlers mal wieder ein glückliches Händchen gehabt.“
Anne Abelein, Kreiszeitung Böblinger Bote, März 2017
Sie beschreibt, wie ich mit der Frage „Woran misst man Träume?“ begonnen habe, und geht dann durchs Programm: Schweizerdeutsch und Kreuzberger Grillrauch, das Klassentreffen mit der „Wahnsinnsbraut“ und ihrem „dumpfen Reihenhausgesicht“, das Hochzeitsständchen, die Percussion mit dem Salzstreuer – und natürlich Goethe und Schiller beim Wurstgrillen, wie schon in Melsungen und in Karlstadt:
„Irgendwo zwischen Weimarer Klassik und Kiez in Kreuzberg bewegt sich ein Text, in dem Stein Schiller und Goethe beim Wurstgrillen konfrontiert. Da wird mit ‚Wallensteinen‘ und Faust-Bänden geworfen, das Publikum goutiert’s.“
Anne Abelein, Kreiszeitung Böblinger Bote, März 2017
Im zweiten Teil wurde es nachdenklicher – mit der Geschichte meiner Familie, drei Generationen wortkarger Bauern, und dem „Sommerkind“:
„Das Publikum pausiert einen Augenblick gebannt, ehe es zu klatschen beginnt.“
Anne Abelein, Kreiszeitung Böblinger Bote, März 2017
Zum Schluss gab es den Rentner, das Lied über das Wörtchen „Aber“ und als letzte Zugabe „ZeiT.“ – zum Ticken des Metronoms, über die Zeit, „die in der Tat viel zu schnell verflogen ist“. Danke, Böblingen!
Zwei Jahre später war ich wieder da: „Tiefschwarzer Humor“ – Kreiszeitung 2019.
Quelle: Anne Abelein, „Goethe und Schiller zanken um Grillwürste – Musikkabarettist Roger Stein hat am Mittwochabend im Böblinger Alten Amtsgericht das Publikum bestens unterhalten“, Kreiszeitung Böblinger Bote, März 2017. Foto: Helga Beck.




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