• Roger Stein im schwarzen Anzug mit offener Fliege vor einem Abendhimmel mit rosa Wolken

    „Ein sehr schönes Album“ – MusikZirkus-Magazin über „Lieder ohne mich“

    Im August 2013, ein paar Wochen vor dem Erscheinen meines ersten Soloalbums „Lieder ohne mich“, besprach Stephan Schelle es im MusikZirkus-Magazin. Er hatte gut zugehört, auch bei dem, was ich ihm über die Entstehung erzählte: Texte, Musik, Arrangements und Aufnahmen hatte ich alle selbst gemacht, im eigenen Studio. „Alles Roger“, wie ich damals sagte. „Lieder ohne mich“ ist ein sehr schönes Album geworden. Stephan Schelle, MusikZirkus-Magazin, August 2013 Besonders freute mich, dass er mich vor allem als Poeten sah, der Schmerz und Melancholie in Wärme und Leichtigkeit hüllt. Dazu passte, was ich ihm im Gespräch sagte: Humor ist für mich das letzte Mittel, mit dem man gegenüber dem Schmerz Würde bewahren kann. Er ging durch viele Lieder des Albums: vom eröffnenden „Klassentreffen“ über „Heimweh nach woanders“, bei dem er an Reinhard Mey dachte, und den siebenminütigen Familien-Song „1890 (Berner Oberland)“ bis zu „Regen im August“, in dem er Konstantin Wecker…

  • Roger Stein mit Mikrofon vor dem Banner des Deutsch-Französischen Chanson- und Liedermacherpreises 2011

    „Chansonpreis nach Berlin und Paris“ – die Stadt Sulzbach über die Salzmühle 2011

    Einen Tag nach dem Bericht in der BDZ meldete sich auch die Stadt Sulzbach selbst zu Wort, unter der schönen Überschrift „Chansonpreis nach Berlin und Paris“. Gemeint waren Gilles Maire aus Paris und ich, die beiden Hauptpreisträger der ersten „Sulzbacher Salzmühle“. „Es war keine leichte Aufgabe für die Jury.“ Jurypräsidentin Sylvie Hamard Jurypräsidentin Sylvie Hamard, Chefin des deutsch-französischen Festivals „Perspectives“, lobte bei der Preisverleihung die textliche Qualität und die Bühnenpräsenz von Gilles und mir und bewertete alle fünf Finalbeiträge als sehr hochwertig. Mit mir im Finale standen Kiki Brunner aus Berlin, Gordon November aus Tuttlingen und Juliette Brousset aus Mulhouse und Mannheim. Den Preis für das beste Chanson zum Thema „Salz“ teilte ich mir mit Juliette Brousset, und gemeinsam gewannen wir dazu ein Konzert beim Festival „Perspectives“. Der Publikumspreis ging ebenfalls an mich, was mich besonders freute. Die Stadt erwähnte auch, dass ich vielen aus dem Duo „Wortfront“ bekannt war.…

  • Roger Stein im weißen Hemd singt am Flügel

    Drei Preise bei der „Sulzbacher Salzmühle“ 2011

    Im Oktober 2011 fuhr ich zum Finale des deutsch-französischen Chanson- und Liedermacherpreises „Die Sulzbacher Salzmühle“ nach Sulzbach an der Saar. Knapp 100 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich und der Schweiz hatten sich beworben, fünf standen am Ende im Finale. Hauptpreis für deutsche Interpretation, Publikumspreis und Sonderpreis für das beste „Salzlied“ Die Sulzbacher Salzmühle 2011 Mit gleich drei Preisen durfte ich an diesem Abend nach Hause fahren: dem Hauptpreis der Jury für die deutsche Interpretation, dem Publikumspreis und dem Sonderpreis für das beste „Salzlied“. Den Preis für die französische Interpretation gewann Gilles Maire. Jurypräsidentin Sylvie Hamard hob bei uns beiden die textliche Qualität und die szenische Energie hervor. Es war ein besonderer Herbst: Nur drei Wochen zuvor, am 3. Oktober 2011, hatten Sandra Kreisler und ich mit Wortfront den hessischen Kleinkunstpreis „Herborner Schlumpeweck“ gleich zweimal gewonnen, den Jury- und den Publikumspreis. Und ein gutes Jahr davor war die…

  • Roger Stein im Gespräch mit einer Reporterin an der Elbe, im Hintergrund die Albrechtsburg Meißen

    Zeitgeist und Poesie – Sächsische Zeitung über mein Konzert in Weinböhla

    Im September 2011 spielte ich im Zentralgasthof Weinböhla, und die Sächsische Zeitung war dabei. Den Weg ins Dresdner Umland hatte mir ein Jahr zuvor die Meißner Drossel geebnet, wie die Zeitung selbst schrieb. „Platz für reine und unverfälschte Poesie“ W. Zimmermann, Sächsische Zeitung, 13. September 2011 Die Kritik beschrieb einen „wunderbar wachen“ Abend, an dem es um die großen Themen der Menschheit ebenso ging wie um die Konflikte im Zwischenmenschlichen. Besonders freute mich, dass auch meine „grundehrlichen Zwischenansagen“ Erwähnung fanden, etwa darüber, warum ich mir damals ausgerechnet in Berlin-Kreuzberg eine Wohnung gesucht hatte: Die Themen für viele Lieder lagen dort sozusagen auf der Straße. Und ein Lied aus jenem Abend begleitet mich bis heute: „Es gibt so vieles, was man sollte, und so wenig, was man will“. Dem Zentralgasthof Weinböhla bin ich übrigens treu geblieben, ich spiele dort bis heute immer wieder gern. Der Artikel aus der Sächsischen Zeitung vom…

  • Roger Stein kniet lächelnd mit der Trophäe der Meißner Drossel

    „Mit einem Augenzwinkern“ – die Meißner Drossel 2010

    Ein Blick zurück ins Jahr 2010: Im Mai durfte ich in Meißen die „Meißner Drossel“ entgegennehmen, den Preis eines Nachwuchswettbewerbs zur Förderung des deutschen Liedes. Der Sächsische Bote hat damals darüber berichtet, unter der schönen Überschrift „Mit einem Augenzwinkern“. „Mit einem Augenzwinkern“ Sächsischer Bote, 12. Mai 2010 Beim konzertanten Finale im Soziokulturellen Zentrum „Hafenstraße“ e.V. habe ich am Klavier „Wenn ich mal Rentner bin“ gesungen, laut Zeitung ein „düsteres, aber dennoch augenzwinkernd-humorvolles Bild“ vom Leben im Rentenalter. Offenbar hat es Publikum und Jury gleichermaßen überzeugt. Die „Drossel“ habe ich dann bei einer festlichen Gala im Welcome Hotel Meißen aus den Händen der Patin Barbara Thalheim bekommen. Ein großer Dank auch an Peter Braukmann, der den Wettbewerb organisiert hat. Und das Schönste: „Wenn ich mal Rentner bin“ begleitet mich bis heute. Erst kürzlich habe ich damit wieder einen Abend beendet, im Glashaus Derneburg, auf Wunsch des Publikums, das „unseriös“ wollte. Der…