Im September 2018 erschien mein zweites Soloalbum „Alles vor dem Aber“ bei Sturm & Klang, dem Label von Konstantin Wecker. Alexander Kinsky hat es gleich zu seinem „CD-Tipp der Woche“ gemacht – im Online-Magazin „Hinter den Schlagzeilen – Magazin für Kultur & Rebellion“, das Konstantin Wecker gegründet hatte. „Textlich im Anspruch und Niveau an Tucholsky, Kästner und Kreisler anschließend, musikalisch der natürlichen Inspiration folgend, die gute griffige Lieder ausmacht, überrascht Roger Stein auf seiner […] CD ‚Alles vor dem Aber‘ thematisch einmal mehr höchst originell.“ Alexander Kinsky, Hinter den Schlagzeilen, 8. September 2018 In einem Atemzug mit Tucholsky, Kästner und Kreisler genannt zu werden – schöner kann ein Einstieg kaum sein. Er erwähnt auch Wortfront mit Sandra Kreisler, mein erstes Soloalbum „Lieder ohne mich“ und das Duett mit Julia Gámez Martin von Suchtpotenzial über die unkritische Mehrheit. „Roger Stein hat einen herrlich sensibel durchschauenden sozialen Blick, der sprachlich versiert sanften…
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Am 27. März 2018 war ich zum zweiten Mal bei der Liedermacherin Inga Bachmann in ihrer Radiosendung „Lieder und Worte“ im Bermudafunk zu Gast, dem freien Radio für die Region Rhein-Neckar. Beim ersten Mal war ich mit Sandra Kreisler als Wortfront dabei, diesmal kam ich solo. „Schon zum zweiten Mal treffe ich für ‚Lieder und Worte‘ einen mehrfach ausgezeichneten Liedermacher-Kollegen, der immer wieder hörenswert ist: Roger Stein […]. Wir plaudern über Fragmente-Gärten, übers Denken beim Schreiben, über die Rolle des deutschen Dirnenlieds im literarischen Kabarett von 1901–1933, über die Vor- und Nachteile von Soloauftritten und vieles mehr … Lasst Euch überraschen!“ Inga Bachmann, „Lieder und Worte“, Bermudafunk, 27. März 2018 In ihrer Sendung waren über die Jahre viele Kolleginnen und Kollegen zu Gast, darunter Sebastian Krämer, Uta Köbernick, Manfred Maurenbrecher, Dota Kehr und Cynthia Nickschas. Das ganze „Best of“ mit allen Sendungen gibt es auf Ingas Website zum Nachhören. Ein…
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Im Januar 2018 war ich zu Gast bei der Kleinkunstbühne Kokolores in Markes Haus in Eversberg, einem Ortsteil von Meschede – die erste Veranstaltung des neuen Jahres und die erste, die von der Stadt Meschede unterstützt wurde. Rund 40 Besucher waren da. Ramón Reineke schrieb in der Westfalenpost: „Besondere Premiere mit Musikkabarettisten“. Er beschreibt, wie mein Abend begann – mit einem Lied über die Zeit, die jeder viel zu wenig hat. Dann ging es um die erste Jugendliebe, ums Älterwerden, das man vor allem an den anderen merkt, und um mein „Schlimmstes Hochzeitslied“ – „an den schmunzelnden Gesichtern fiel schnell auf, welche Paare das Besungene schon kennen“. Auch die großen Themen kamen vor: Überwachung im Netz, Kontrolle und Diskriminierung. Und „Alfred“ – das positive Lied, um das man mich gebeten hatte, über einen Familienvater aus Aschaffenburg, der sich in einen Mann verliebt und ihn in Bayern auf dem Land kirchlich…
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Am Mittwoch, dem 1. März 2017, habe ich mein Programm „Lieder ohne mich“ im Alten Amtsgericht in Böblingen gespielt. Anne Abelein hat darüber in der Kreiszeitung Böblinger Bote geschrieben – unter dem Titel „Goethe und Schiller zanken um Grillwürste“. „Die Zuschauer waren begeistert: Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht haben mit der Auswahl dieses Künstlers mal wieder ein glückliches Händchen gehabt.“ Anne Abelein, Kreiszeitung Böblinger Bote, März 2017 Sie beschreibt, wie ich mit der Frage „Woran misst man Träume?“ begonnen habe, und geht dann durchs Programm: Schweizerdeutsch und Kreuzberger Grillrauch, das Klassentreffen mit der „Wahnsinnsbraut“ und ihrem „dumpfen Reihenhausgesicht“, das Hochzeitsständchen, die Percussion mit dem Salzstreuer – und natürlich Goethe und Schiller beim Wurstgrillen, wie schon in Melsungen und in Karlstadt: „Irgendwo zwischen Weimarer Klassik und Kiez in Kreuzberg bewegt sich ein Text, in dem Stein Schiller und Goethe beim Wurstgrillen konfrontiert. Da wird mit ‚Wallensteinen‘ und Faust-Bänden geworfen, das Publikum…
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Im Januar 2017 war ich zurück im Jungen Theater in Forchheim – diesmal nicht solo, sondern als Gast beim Donnerwetter-Varieté von Marcelini („Marcus“ Geuss) und seinem frechen Bauchrednerhund Oskar. Mit dabei: Zauberer Andreas Busch, Wortakrobat Marcus Jeroch, Akrobatin Aniko Serfözö und das Diabolo-Duo „Twin Spin“. Der Abend war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Alexander Hitschfel, der schon 2013 über meinen ersten Forchheimer Abend geschrieben hatte, nannte seine Kritik „Ein Feuerwerk der Kleinkunst“. Unter der Zwischenüberschrift „Lied an die Geliebte“ heißt es über mich: „Mit im Programm hatte Marcelini diesmal mit Musiker und Kabarettist Roger Stein auch einen alten Bekannten, der bereits mit seinem Solo-Programm im Jungen Theater zu Gast war. Egal ob mit seinem Lied an die holde Geliebte Corali oder dem Song, in dem es um das Älterwerden geht – mit seinen Eigenkompositionen traf er, auch wenn für ein Varieté-Programm eigentlich unüblich, den Geschmack des Publikums.“ Alexander Hitschfel,…
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Am Freitag, dem 20. Januar 2017, habe ich im „Drei Eidgenossen“ in Appenzell gespielt – ein ganz kleiner, feiner Abend vor rund 20 Leuten. Mirjam Bächtold hat darüber im Appenzeller Volksfreund geschrieben, unter dem Titel „Primaten und pensionierte Punks“. „Wie spricht man eine Frau in einer Bar an? Wie klingt ein Liebeslied nach zehn Jahren Beziehung? Es sind Alltagssituationen, die Roger Stein besingt – in poetische Worte gefasst und oft bissig und ironisch auf den Punkt gebracht.“ Mirjam Bächtold, Appenzeller Volksfreund, 25. Januar 2017 Sie zitiert einen Satz von mir, der mir bis heute wichtig ist: „Denn Humor ist die einzige Möglichkeit, den Schmerz in dieser Welt ab und zu zu verspotten.“ Und sie geht durch die Lieder: das „dumpfe Reihenhausgesicht“ beim Klassentreffen, die pensionierten Punks und die „guten alten Achtziger“, das wohl ehrlichste Liebeslied nach zehn Jahren Beziehung („Primaten sind gefährlich und im Herzen primitiv“) und mein Herz, das…
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Am Mittwoch, 25. Mai 2016, war ich bei der Comedy Lounge in der Disharmonie in Schweinfurt zu Gast – moderiert von Andy Sauerwein, zusammen mit Keirut Wenzel aus Köln und Thomas Kupferschmidt. Die Comedy Lounge, vor 15 Jahren im Würzburger Chambinzky gegründet, gibt Profis und Newcomern die Möglichkeit, Neues vor Publikum auszuprobieren. Andreas Schuller schrieb in der Main-Post: „Comedy-Lounge: Viel Unterhaltung für wenig Geld“. „Klavierkabarettist Roger Stein bezirzte nachfolgend auf ‚Deutsch 1.0‘ seine große Liebe Coralie, die erweist ihm aber keine Gnade, schade!“ Andreas Schuller, Main-Post, 27. Mai 2016 Dann fragte ich ins Publikum, woran man merkt, dass die Zeit vergeht – am Alter, vor allem beim Klassentreffen, wenn man die „Wahnsinnsbraut“ von einst wiedertrifft und feststellen muss, dass sie nun ein typisches „Reihenhausgesicht“ hat. „Singer und Instrumentalist Roger Stein mixte sich dann mit der Loop-Station und Salzstreuern einen Grill-Song zurecht, der gewürzt war mit Literaturzitaten. Dafür gab es viel…
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Noch ein Bericht über die zehnte „Krönung“ in Aadorf im März 2016 – den Abend, an dem mich das Publikum zum König gewählt hat (siehe auch „Die begehrte Königskrone“ auf infowilplus.ch). Diesmal unter dem schönen Titel „Demokratie ade, es lebe die Monarchie!“. Und mit einem Foto vom Moment der Krönung. Sechzehn „nationale und internationale Neuentdeckungen“ stellten sich zur Wahl um Adelstitel vom Hofnarren bis zum Burgfräulein. Moderiert haben Hazel Brugger am Freitag und Karim Slama am Samstag. Über meinen Auftritt heißt es: „Die Zuschauerschaft erlebte beim klavierspielenden Poeten Roger Stein einen humorvollen Zwist der Dichterfürsten Goethe und Schiller.“ Zeitungsbericht, März 2016 Goethe und Schiller hatten also auch in Aadorf ihren Grillstreit, wie schon in Melsungen. Danach kamen die Whiskey Sisters, Holger Paetz und Stefan Waghubinger – und dann: „Zum König gekürt wurde am Freitag Roger Stein, der Sänger, Pianist, Songwriter und Erzähler zugleich zu sein vermag und dies auch gekonnt…
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Anfang März 2016 feierte das Kleinkunstfestival „Die Krönung“ im Kulturzentrum Aadorf seine zehnte Ausgabe – und ich durfte am ersten Abend dabei sein, moderiert von Hazel Brugger, zusammen mit Renato Kaiser, den Whiskey Sisters, Holger Paetz, Stefan Waghubinger und vielen anderen. Am Ende wählt das Publikum jeden Abend einen König oder eine Königin. Annika Frei hat für infowilplus.ch darüber geschrieben. „Ein regelrechtes Feuerwerk aus Humor, Musik und ungefilterten Gedanken prasselte auf die zahlreichen Gäste nieder, die den Saal im Aadorfer Kulturzentrum bis auf den letzten Platz füllten.“ Annika Frei, infowilplus.ch, 10. März 2016 Und dann der Satz, über den ich mich ganz besonders freue: „[Roger Stein] erzählte in seinen Liedern von misslungenen Klassentreffen, vergessenen Lieben und guten Freunden. Dies gelang ihm am vergangenen Freitag auf eine derart überzeugende Art und Weise, dass ihm das Publikum dafür die begehrte Königskrone aufsetzte.“ Annika Frei, infowilplus.ch, 10. März 2016 Ich wurde also König…
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Im Februar 2016 war ich bei der Kabarettbundesliga im ausverkauften Theater Alte Mühle in Bad Vilbel – im vierten Spiel der Saison, gegen die Autorin, Slam-Poetin und Filmemacherin Sarah Bosetti. Das Motto: „Zwei Künstler – ein Wettkampf – deine Stimme!“ Die Wetterauer Zeitung hat am 25. Februar unter dem Titel „Von charmant bis bitterbös“ darüber berichtet. Ich durfte den Abend eröffnen: „Das Publikum eroberte Dr. Roger Stein […] mit Musikalität, Authentizität, Können und Charme. Seine Lieder und Texte bestachen durch originelle Themen, die er mal witzig, mal kritisch oder ironisch, aber immer mit Humor und Lebensfreude präsentierte.“ Wetterauer Zeitung, 25. Februar 2016 Die Kritik geht viele Lieder durch: das „Sommerkind“, die Ode ans Salz („reich mir mal das Salz, das ist der letzte Spruch der Balz“), das „dumme Reihenhausgesicht“ beim Wiedersehen nach 20 Jahren, den Mann, der „nur aus Prinzip“ starb, die Amöbe Ferdinand, das Zukunftslied „Wenn ich mal Rentner…