Im Juni 2024 war ich zum zweiten Mal bei den „3 Eidgenossen“ in Appenzell – siebeneinhalb Jahre nach meinem ersten Abend dort. Draußen goss es in Strömen, drinnen in der Braustube saßen wir trocken und warm. Der Bericht dazu trägt den Titel „Singender Poet bei den «3 Eidgenossen»“. „Schon mit seinem ersten Lied, dem Titelsong seines Programms ‚Alles vor dem Aber … ist egal‘, in dem er das ewige ‚Aber …‘ als Hinderungsgrund für Träume und Wünsche beklagte, legte der in Kreuzlingen und Berlin lebende Künstler einen fulminanten Start hin.“ Zeitungsbericht (Mitg.), Juni 2024 Weiter ging es mit dem Klassentreffen, dem „bitterbösen alternativen Hochzeitslied“ und dem Kontrollwahn „als des Schweizers liebste Eigenschaft“. Aber es gab auch die stillen Momente: „Sehr beklemmend war die nur mit Stimme und Loopgerät vorgetragene Geschichte über das einfache Leben seiner Vorfahren, sehr berührend das wunderschöne Lied ‚Woran misst man Glück‘. Begeistert applaudiert beschloss der sympathische…
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Anfang März 2024 spielte ich auf Einladung der Volkshochschule Grenzach-Wyhlen mein Programm „Was soll’s?“ im Haus der Begegnung in Grenzach – zum zweiten Mal nach meinem Auftritt im Vorjahr. Rolf Reißmann schrieb darüber in der Badischen Zeitung unter dem Titel „Ein Sack voller Ironie in Schweizerdeutsch“ – mit der Unterzeile „Mit pointierter musikalischer Untermalung nimmt Roger Stein Schweizer, Wiener und Berliner aufs Korn. Nicht plump und direkt, sondern feinsinnig.“ Der Kritiker beschrieb mich als „feinen Moralisten“: Warum plump und direkt, wenn es auch feinsinnig geht? Sämtliche Lieder seien „ein Dialog mit der Realität“ – so zum Beispiel „Alles vor dem Aber“. Es sei deshalb eigentlich kein Kabarett gewesen, sondern ein Liedernachmittag, pointiert, aber weit über alltägliche Unzufriedenheit hinausgreifend. Mein Weg – geboren in der Schweiz, Studium in Wien, lange Jahre in Berlin – erlaubt mir Vergleiche zwischen den drei Nachbarn: Berliner seien wahnsinnig unfreundlich, meinten es aber nicht so; Wiener…
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Am Freitag, 24. November 2023, war ich mit meinem Programm „Alles vor dem Aber“ zum ersten Mal in Sandhausen zu Gast – in der Gemeindebibliothek. Beim Wort „Gemeindebibliothek“ hatte ich mir vorgestellt, zwischen Büchern und Medien zu singen; zum Glück hat die Bibliothek auch einen richtigen Veranstaltungsraum. Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete am 27. November 2023 unter dem Titel „Ein Abend rund um das ‚Aber‘“ über das Konzert. „Dort trat der in der Schweiz geborene Musiker mit seinem spritzigen und bissig-wahren Programm ‚Alles vor dem Aber‘ auf und sorgte für Begeisterung.“ agdo, Rhein-Neckar-Zeitung, 27. November 2023 Der Autor beschreibt, wie der Abend mit dem „Aber“ begann, das sich durchs ganze Leben zieht: nach der Schule, nach dem Studium, bis die Kinder aus dem Haus sind – und dann kommen die Enkel. Ich spielte im Wechsel am Flügel und am E-Piano; neben dem Titellied „Alles vor dem Aber“ waren unter anderem „Reihenhausgesicht“, das…
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Im Februar 2023 habe ich in der Aula in Romanshorn am Bodensee gespielt – trotz kühler Temperaturen im Saal und einer widerspenstigen Mikrofonklammer. Markus Bösch hat darüber im Seeblick geschrieben, unter dem Titel „Deutsch 1.0 trifft auf Stein’sche Musikkunst“. „Wenn Zugaben den Erfolg messen, war der von Roger Stein beim Auftritt in Romanshorn gross: Gleich fünfmal kam er zurück auf die Aulabühne.“ Markus Bösch, Seeblick, 28. Februar 2023 Er beschreibt, wie meine Lieder aus dem Leben gegriffen beginnen – beim Klassentreffen oder beim „Hochzeitslied“ – und dann skurrile und makabre Formen annehmen. Dazu „Reich mir mal das Salz“ als „letztmöglicher Spruch beim Balzen“, das „Herz aus Freilandhaltung“ und das „Mängelexemplar“. „So schneidend scharf die Verse mitunter gerieten, so melancholisch kann der Troubadour auch, der einige Jahre in Wien und Berlin verbrachte: Beeindruckend im berndeutschen ‚1890‘ oder in den Liebesliedern […].“ Markus Bösch, Seeblick, 28. Februar 2023 Und auch die „Business-Lyrik“…
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Im Februar 2023 habe ich meine Deutschland-Tournee mit „Alles vor dem Aber … ist egal“ in der Deele Brosen in Kalletal begonnen – vor rund 50 Gästen. Der Bericht dazu trägt den Titel „Roger Stein trifft direkt ins Herz“. „‚Ganz schön frech, ganz schön bös, ganz schön schön‘ hatte er als Auftaktabend für seine Tour ‚Alles vor dem Aber … ist egal‘ versprochen und voll und ganz Wort gehalten.“ Zeitungsbericht (ne), Februar 2023 „Ein Abend mit dem Ausnahmekünstler ist wahrlich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Über jede Lebenslage macht er sich Gedanken, jongliert gekonnt mit Worten und trifft den Zuschauer direkt ins Herz.“ Zeitungsbericht (ne), Februar 2023 Es ging um die Zeit, um das „Aber“ („Manche Leute ‚abern‘ sich so durchs Leben und haben dann am Ende ihre Träume doch nie gelebt“), um das Hochzeitslied, das Brautpaare zum Überdenken ihres Entschlusses anregt, und um das Klassentreffen mit der wiedergetroffenen Jugendliebe. „Sein…
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Noch ein Bericht über die „Krönung“ 2022 in Aadorf: Nach zwei coronabedingten Absagen fand das Kleinkunstfestival endlich wieder statt, und am Samstagabend hat mich das Publikum zum König gewählt. Michael Anderegg schrieb in der Frauenfelder Woche: „Endlich wieder Kleinkunstfestival in Aadorf – Nach drei Jahren wieder zwei Könige gekürt“. „Am Freitag und Samstag fand nach den coronabedingten Absagen in den letzten beiden Jahren wieder das Kleinkunstfestival ‚Die Krönung‘ statt. Vor rund 300 Zuschauern sorgten 16 Acts mit ihren Bühnenprogrammen für gute Unterhaltung.“ Michael Anderegg, Frauenfelder Woche, 16. März 2022 Am Freitag holte sich der Basler Joel von Mutzenbecher die Krone, am Samstag – moderiert von Anet Corti – ich: „Am Samstagabend holte sich der Zürcher Roger Stein die begehrte Krone. Der Sänger, Songwriter, Pianist und Erzähler überzeugte mit seinem Programm und dem Wechsel von Humor und Ernsthaftigkeit.“ Michael Anderegg, Frauenfelder Woche, 16. März 2022 Auch Veranstalter Pascal Mettler war „überglücklich,…
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Im März 2022 war ich wieder bei der „Krönung“ in Aadorf – und wurde, wie schon 2016, vom Publikum zum König gewählt, diesmal am Samstagabend. Andrea Schnyder hat im „Elgger-Aadorfer“ unter dem Titel „Es lebe der König“ darüber berichtet. (Am selben Wochenende gab es übrigens auch die Krönung in Burgdorf.) Unter der Zwischenüberschrift „Roger Stein: König am Samstag“ schreibt sie, dass ich – in der Schweiz aufgewachsen, lange in Wien und Berlin, inzwischen in Kreuzlingen sesshaft – das Leben „von Grund und Boden auf abere“, nach meiner Worterfindung: Schweizer „abern“ sich durchs Leben. Dann: „Mit einem sanften Lied behandelt er den Schweizer Kontrolldrang und das deutsche Prinzip. Zum Schluss wird’s mit der Sicht unseres Herzens nochmals tiefgründig. Für seine abwechslungsreiche Performance wird er zum König gekrönt.“ Andrea Schnyder, Elgger-Aadorfer, 15. März 2022 Mit mir im Samstagsblock waren unter anderem Enrico Lenzin und Andi Pupato mit Alphorn, Milchkannen und Loop-Station. Und…
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Sechs Jahre nach meiner Krönung in Aadorf wurde ich im März 2022 noch einmal gekrönt – diesmal bei der 15. Burgdorfer Krönung am Kleinkunstfestival in Burgdorf. Anet Corti hat mir die Krone aufgesetzt. Gerti Binz hat in der „D’Region“ über das Festival berichtet: „Lachen und Staunen noch nicht verlernt“. „Die Freude auf und vor der Bühne ist greifbar, Kunstschaffende und Publikum sind begeistert.“ Gerti Binz, D’Region, 15. März 2022 Den zweiten Block habe ich mit „Alles vor dem Aber … ist egal!“ eröffnet. Gerti Binz beschreibt, wie ich mich „multiinstrumental und wortgewaltig, voll Sehnsucht und Humor“ auf das wahre Leben stürze – und schreibt unter der Zwischenüberschrift „Dank Salz zur Krone“: „In seiner Ode auf das Salz bringt er die nötige Würze in sein Programm und warnt eindrücklich vor der Bequemlichkeit, dem grössten Feind des Glücks. Letzteres ist ihm hold, Anet Corti setzt ihm die Königskrone aufs Haupt.“ Gerti Binz,…
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Im März 2022 war ich wieder beim Kleinkunstfestival „Die Krönung“ im Kulturzentrum Aadorf dabei – nach der langen Corona-Pause eines der ersten großen Festivals. 16 Kabarettisten, Slam-Poeten und Comedians aus Österreich, Deutschland und der Schweiz traten an zwei Abenden an, und das Publikum wählte jeden Abend einen König. Christoph Heer schrieb im Tagblatt: „Zwei Könige und genug Niveau“. „Die Kronen im Kulturzentrum Aadorf holten der Basler Comedian Joel von Mutzenbecher und der Zürcher Musikkabarettist Roger Stein. Sie und weitere 14 Bühnenprogramme begeisterten die rund 300 Zuschauerinnen und Zuschauer an zwei Abenden mit schrägem Wortwitz und musikalischen Leckerbissen.“ Christoph Heer, Tagblatt, 13. März 2022 Am Freitag ging die Krone an Joel von Mutzenbecher, am Samstagabend – moderiert von Anet Corti – an mich. Und zwar, wie der Zwischentitel sagt, „dank eines rasant leichtfüßigen Programms“: „Am Samstagabend war es indes der Zürcher Kabarettist und Komponist Roger Stein, der in Aadorf zum König…
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Über meinen Abend mit „Alles vor dem Aber“ beim s’Maximilianeum im Stadttheater Landsberg am Lech am 31. Oktober 2021 hat nicht nur der Kreisbote berichtet, sondern auch Romi Löbhard im Landsberger Tagblatt – unter dem Titel „Der promovierte Unterhalter mit Tiefgang“. Schon die Ankündigung durch den Vorsitzenden des s’Maximilianeum war eine Freude – und wer mich, wie die Autorin schreibt, schon einmal bei den „Liedern auf Banz“ erlebt hat, kannte mich bereits. Dann: „Stein ist genialer Geschichtenerzähler, Sänger, Wortakrobat, Rapper, Klavierspieler, Looper, Unterhalter. Das Beste daran: Was er macht, hat Tiefgang. Da steht kein seichter Comedian – der natürlich auch seine Berechtigung hat – auf der Bühne, sondern ein Intellektueller, der nicht nur Zuhören, sondern auch Mitdenken fordert.“ Romi Löbhard, Landsberger Tagblatt, 6. November 2021 Sie geht durch das Programm: das Metronom und der Rap über die Zeit, das kleine Wort „aber“ („Ich könnte Tauchlehrer auf Lanzarote werden, aber …“),…