• Porträt von Roger Stein mit lockigem Haar im Gegenlicht, Blick zur Seite

    „Übergenau und oft in Sorge“ – Interview in der RHEINPFALZ vor meinem Auftritt in Neustadt

    „Übergenau und oft in Sorge“: So überschrieb DIE RHEINPFALZ am 29. August 2015 ein Interview, das Claus Jürgen Höller vor meinem Gastspiel mit „Lieder ohne mich“ beim Kleinkunstverein „Die Reblaus“ in Neustadt an der Weinstraße mit mir führte. Mit dem Konzert am 5. September 2015 im Theater Katakombe startete die Reblaus ins zweite Halbjahr. „Er ist einfach große Klasse!“ Konstantin Wecker, zitiert in der RHEINPFALZ, 29. August 2015 Ob ich trotz des Titels „Lieder ohne mich“ komme? Natürlich, ich wollte doch sehen, wie es den Liedern so geht ohne mich. Wir sprachen über schöne Erinnerungen an die Pfalz, wo ich mit Sandra Kreisler schon im „Konfetti“ beim Kulturverein Wespennest gespielt hatte, über mein Programm in Kurzform („Musik, Reime, Lachen, Spüren, Denken, Grooven und wieder Lachen“) und über die Konzerte mit Konstantin Wecker. Gerade in Zeiten wie diesen, sagte ich, brauchen wir Künstler, die sich politisch engagieren, und mich gegen Fremdenfeindlichkeit…

  • Links Dota Kehr mit Gitarre, rechts Roger Stein am Keyboard beim Paradiesvogelfest auf Schloss Weitersroda

    „Lauter verdächtige Menschen“ – Neue Presse Coburg über das Paradiesvogelfest 2015

    „Lauter verdächtige Menschen“: Unter dieser Überschrift berichtete Lucie Peetz im Juni 2015 in der Neuen Presse Coburg vom fünften Paradiesvogelfest auf Schloss Weitersroda in Thüringen, nur 30 Kilometer von Coburg entfernt. Vier Tage lang standen dort Isar-Indianer Willy Michl und viele Künstlerinnen und Künstler der jungen deutschen Liedermacher-Szene auf der Bühne, darunter Dota Kehr, Felix Meyer und ich. „Stilsicher und abwechslungsreich pendelte er zwischen Poetry Slam und Pop“ Neue Presse Coburg, 2. Juni 2015 Mit meinem Auftritt begann der Samstagabend. Die Rezensentin beschrieb, wie ich stilsicher und abwechslungsreich zwischen Poetry Slam und Pop pendelte und das Publikum bei „Alfred“ und „Sommerkind“ textsicher mitsang. Ganz still wurde es bei „1890“, der Geschichte meiner Vorfahren aus dem Berner Oberland, geprägt von Armut und Krieg, die ich im Sprechgesang mit live erzeugten Loops vortrug. Die Bildunterschrift lobte meine wandlungsfähige, angenehme Stimme und meine klugen Texte. Die Überschrift geht übrigens auf einen Satz zurück,…

  • Roger Stein im grauen Hemd singt mit zwei Handmikrofonen vor blauem Bühnenvorhang

    „Von Amöben und Grillwürsten“ – Main-Post über „Lieder ohne mich“ in Karlstadt

    „Von Amöben und Grillwürsten“: So überschrieb die Main-Post im April 2015 ihre Kritik zu meinem Abend mit „Lieder ohne mich“ im Theater in der Gerbergasse in Karlstadt. Eine Sekunde, allerhöchstens zwei, habe es gedauert, bis das Publikum und ich eine familiäre Einheit gebildet hätten, dank eines offenen Publikums und meiner unkomplizierten, sympathischen Art. „Einfach köstlich“ Main-Post, 12. April 2015 Neben Kostproben aus der Wortfront, die ich 2006 mit Sandra Kreisler gegründet hatte, spielte ich vor allem aus meinem ersten Soloalbum, erschienen bei Konstantin Weckers Label Sturm und Klang. Die Rezension beschrieb, wie ich mich am Klavier begleitete und mit einem Looper live mehrere Gesangsspuren übereinanderlegte, und dass es mir gelang, Schmerz und Melancholie in Wärme und Leichtigkeit zu hüllen und der Tragik des Daseins mit Humor die Kälte zu nehmen. Besonders gefielen Schiller und Goethe, die sich am Grill um eine Bratwurst streiten, die frustrierte Amöbe Ferdinand und die Erkenntnis,…

  • Roger Stein im weißen Hemd singt mit Handmikrofon vor dunklem Hintergrund

    „Hörenswert!“ – Plärrer über „Lieder ohne mich“

    „Hörenswert!“: So endete die Kritik zu „Lieder ohne mich“ im Nürnberger Stadtmagazin Plärrer, Dezemberheft 2013. Mit dem Album, schrieb der Rezensent, zeige ich erneut meine Fähigkeiten als Musiker und Liedermacher. Klassisch im Gesang ausgebildet und promovierter Theaterwissenschaftler, könne ich hervorragend mit Sprache umgehen, was sich in den 15 neuen Stücken nachhaltig zeige. „Geschichten sind der Boden, auf dem meine Lieder wachsen“ Roger Stein im Plärrer, Dezember 2013 Wer sich die Zeit nehme, Titel wie „Klassentreffen“, „Regen im August“ oder „Liebesbriefe ohne Namen“ zu hören, verstehe, warum meine Arbeit in den vergangenen Jahren mit namhaften Preisen ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Troubadour, dem Stuttgarter Chansonpreis 2013. Es sei nicht übertrieben, mich als musikalischen Poeten zu beschreiben, der „Lieder ohne mich“ ganz in Eigenregie im eigenen Studio aufgenommen und produziert hat. Die Kritik aus dem Plärrer, Dezember 2013, als PDF: Foto oben: unbekannt

  • Roger Stein spielt Flügel auf einer Bühne vor blauem Samtvorhang und blickt nach oben

    „Nur mit leerem Mund starten!“ – RockTimes über „Lieder ohne mich“

    „Vorwarnung“: Mit einem Warnhinweis begann Sabine Feickert am 11. November 2013 ihre Rezension zu „Lieder ohne mich“ bei RockTimes. Die CD solle man nur mit leerem Mund starten, denn schon die ersten Textzeilen von „Klassentreffen“ könnten ein heftiges Prusten auslösen. Sie könne schwören, schrieb sie, dass ich bei ihrem letzten Klassentreffen in irgendeinem Mauseloch gesessen und mir dort die Inspiration geholt habe. „Diese CD NUR mit leerem Mund starten!“ RockTimes, 11. November 2013 Wer seinen Familienstand gern in „geschieden“ ändern möchte, dem empfahl sie die Ratschläge aus „Mängelexemplar“. Daneben hörte sie auch die leiseren Töne: liebevolle, teils melancholische Lieder wie „Heimweh nach woanders“, „Liebesbriefe ohne Namen“ oder „Regen im August“. Ausführlich beschrieb sie „1890 (Berner Oberland)“, die Geschichte meines Großvaters Fritz, der im Ersten Weltkrieg totkranke Pferde aufpäppelte, samt der Bonus-Version im Berner Dialekt, die für sie eine noch dichtere Atmosphäre schafft. Auch „Alfred“ und „Salz“ kamen zur Sprache. Sie…

  • Roger Stein singt live am Blüthner-Flügel, im Hintergrund ein Tubist

    „Troubadour“ 2013 – mein Sieg beim Chanson- & Liedwettbewerb in Stuttgart

    Vom 17. bis 19. Oktober 2013 stand ich beim 9. „Troubadour“ Chanson- & Liedwettbewerb im Hotel Le Méridien in Stuttgart auf der Bühne. Drei Abende lang ging es dort um deutschsprachige Chansons und Lieder, und am Ende setzte ich mich gegen 17 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch: Der Preis, dotiert mit 5.000 Euro, ging an mich. Den Ehrenvorsitz der Jury hatte Katja Ebstein übernommen. Der „Troubadour“ wurde 2005 ins Leben gerufen, um Künstlerinnen, Künstler und Gruppen aus dem Bereich des deutschsprachigen Chansons und Lieds zu fördern. Er fand jedes Jahr im Oktober statt, in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und der Akademie für gesprochenes Wort. Pate des Wettbewerbs war der Schweizer Liedermacher Stephan Sulke. An zwei Vorrunden-Abenden wählte die Jury die Finalistinnen und Finalisten für das Finale am dritten Abend aus. Zum Preis gehörte außerdem ein Konzert im Renitenztheater Stuttgart am 24. Oktober 2013. Der…

  • Roger Stein im weißen Hemd mit Schal singt am Flügel vor einer beleuchteten Backsteinwand

    „Humor hat bei ihm eine bittere Note“ – Udo Güldner über „Lieder ohne mich“ in Forchheim

    „Humor hat bei ihm eine bittere Note“: So überschrieb Udo Güldner im November 2013 seine Kritik zu meinem Abend mit „Lieder ohne mich“ im Jungen Theater Forchheim. Einen Abend lang, schrieb er, habe ich als Chansonnier am Klavier mit „unseriösen Songs“ bezaubert, als Erster in diesem Jahr ein Weihnachtslied gesungen und keine Stilrichtung unangetastet gelassen. „Hohn und Spott im Schüttelreim“ Udo Güldner, 1. November 2013 Tonfall, Wortwahl und Wiener Schmäh erinnerten ihn an Georg Kreisler, sobald ich zu meinen satirischen „Steinschlägen“ aushole. Er hörte, wie sehr mich die Jahre in Wien geprägt haben: bösartige Pointen im „Sorglospaket des Wiener Walzers“, Menschen als „Mängelexemplar“, ein Humor, der nie bitter, sondern leicht fatalistisch und dann wieder optimistisch klinge. Für hinterfotzigen Charme, meinte er, hätte ich mit Liedern über Kant und den freien Willen, die Amöbe Ferdinand oder pensionierte Punks in Kreuzberg die Auszeichnung längst bekommen. Aber er fand auch die leisen Töne:…

  • Roger Stein im weißen Hemd mit offener Fliege singt ins Mikrofon vor bunt beleuchtetem Vorhang

    „Zum Frühstück Hoffnung“ – Neue Presse Coburg über die Coburger Comedy Lounge

    „Zum Frühstück Hoffnung“: Unter dieser Überschrift berichtete Dieter Ungelenk am 11. Oktober 2013 in der Neuen Presse Coburg vom Herbstauftakt der Coburger Comedy Lounge im Irish Pub, wo ich gemeinsam mit dem Schulfront-Berichterstatter Herr Schmied auf der Bühne stand. Kurz zuvor hatte ich in Banz noch vor 8000 Leuten gesungen, im Pub waren es knapp hundert. Auf die Zahl komme es nicht an, sagte ich ihm damals, die Toten Hosen spielten ja auch in Clubs. „Poeme voller Witz und Würze“ Neue Presse Coburg, 11. Oktober 2013 Er erinnerte an den Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung, der mir den Weg auf die Banzer Sommerabend-Bühne geebnet hatte, an mein Solo-Album „Lieder ohne mich“ beim Label Sturm & Klang von Konstantin Wecker, an die Wortfront und den Deutschen Schallplattenpreis 2006. Das Publikum, schrieb er, habe den hintersinnigen Humor und die trotzige Romantik meiner Lieder „zwischen Panik und Poesie“ sehr gemocht. Besonders hob er die Zeile…

  • Roger Stein im weißen Hemd singt mit Mikrofon, die Hand auf der Schulter von Konstantin Wecker am Klavier

    „Weckers größte Entdeckung“ – Abendzeitung München über Konstantin Weckers Erben im Milla

    Im Herbst 2013 stellte Konstantin Wecker im Münchner Liveclub Milla vier Liedermacher vor, die ihre CDs auf seinem Label Sturm & Klang herausbrachten: Dominik Plangger, Prinz Chaos II., Cynthia Nickschas und mich. Jasmin Menrad war für die Abendzeitung München dabei und schrieb darüber unter der Überschrift „Konstantin Weckers Erben“. „Weckers größte Entdeckung aber ist Roger Stein.“ Jasmin Menrad, Abendzeitung München, 4. Oktober 2013 „Das sind junge Menschen, die sich wieder stolz Liedermacher nennen“, sagte Konstantin Wecker an dem Abend, und am Ende saß er am Klavier, während wir gemeinsam „Questa nuova“ sangen. Dass die Kritik mich als seine „größte Entdeckung“ bezeichnete, hat mich natürlich sehr gefreut, gerade weil Konstantin Wecker für mich immer ein Fixstern war. Erwähnt wurde auch, dass ich „Lieder ohne mich“ fix und fertig an Konstantin Wecker geschickt hatte und er nur noch Ja sagen konnte. Am Klavier „zerpflückte“ ich laut Kritik „bitterböse“, worauf unsere Gesellschaft stolz…

  • Roger Stein singt live am Mikrofon, Schwarzweiß-Foto

    „Chansonnier, Beatpoet“ – Underdog über „Lieder ohne mich“

    „Roger fern der Wortfront“: So begann im Oktober 2013 die Kritik zu „Lieder ohne mich“ im Underdog Fanzine, Heft 43. Solo, aber nicht gänzlich allein, schrieb der Rezensent, habe ich hier elementare Lieder eines „postmodernen Arschlochs“ komponiert und arrangiert, das sagen darf, was ihm nicht passt. „Chansonnier, Beatpoet, streut Salz auf offene Wunden“ Underdog, Heft 43, Oktober 2013 Beim „Klassentreffen“ sah er das Spießertum seziert, „voll Dummheit und dumpfen sinnlosen Höflichkeitsfloskeln“, und meine „verbalen Giftpfeile“ ihr Ziel nicht verfehlen. In „1890 (Berner Oberland)“ werde der touristische Anziehungspunkt im Kontext einer dramatischen Familiengeschichte neutralisiert, und „Fußgänger“ kombiniere lässig Rap, Jazz und Schlager. Bei „Die Wellen der Zeit“ hörte er Udo-Jürgens-affine Klangräume. Besonders auffällig fand er meinen Sprachgebrauch und die akzentuierte Sprechweise, mit einer unterschwelligen Botschaft: Seien Sie einfach mal ehrlich! Sein Fazit: gut inszeniertes literarisches Kabarett, das für die Performance-Poesie Tradition und Moderne mixt. Weitere Stimmen zum Album: MusikZirkus-Magazin, CITY Stadtmagazin…