Am Sonntag, dem 31. Oktober 2021, habe ich auf Einladung des s’Maximilianeum im Stadttheater Landsberg am Lech mein Programm „Alles vor dem Aber“ gespielt. Der Kreisbote hat darüber unter dem Titel „Poesie im Detail“ berichtet. Los ging es mit dem Metronom auf dem Flügel und „ZeiT.“ – mehr Zeit statt Ewigkeit. Dann kamen das kleine Wörtchen „aber“, der winzige Vokal zwischen Hausbesetzern und Hausbesitzern und der „Wurststreit“ zwischen Goethe und Schiller, in dem „schon mal die goethische Faust und der schillernde Wallenstein fliegen“. „Stein verdichtet seine poetische Sprache mit der Musik – und das gelingt ihm in einer lyrisch wunderbaren Weise. Er spielt mit den Worten wie ein Jongleur und untermalt diese in beeindruckender musikalischer Vielfalt.“ Kreisbote Landsberg, 3. November 2021 Klassik, Wiener Walzer, Volksmusik, Rock ’n’ Roll, Loops und die zwei Salzstreuer – alles war dabei. Und dann die Lieder: das „Reihenhausgesicht“, das „Hochzeitslied“, „Sie schaun in deinen Kopf“…
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Vor meinem Konzert am Freitag, dem 22. Oktober 2021, im Zentralgasthof Weinböhla hat mich Julian Wolf für die Sächsische Zeitung interviewt. Ich kam mit meinem Herbstprogramm „Gesungen, gelacht, gedichtet“ – nach dem langen Lockdown endlich wieder live vor Publikum. Es ist also keine Kritik, sondern ein Vorbericht. Auf die Frage, was das Publikum erwartet, habe ich gesagt: „Humor ist ja oftmals die letzte Waffe, die uns bleibt, um nicht Trübsal zu blasen und nicht verbittert zu werden. Es ist die Entschärfung, die wir brauchen, um mit der Realität umgehen zu können.“ Roger Stein im Gespräch mit Julian Wolf, Sächsische Zeitung, 21. Oktober 2021 Wir haben auch über meine Verbindung zur Region gesprochen – die Meißner Drossel 2010, mein erster Preis als Solokünstler, viele Freundschaften im Kreis Meißen und mein erstes Konzert in Weinböhla („Zeitgeist und Poesie“, 2011): „Es war der Anfang meiner Solo-Karriere. Mich verbindet also sehr viel mit der…
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Ende August 2020, kurz vor unserer Saisoneröffnung in der Mühle Oberteuringen am 12. September, hat Silja Meyer-Zurwelle für die Schwäbischen Zeitung ein ausführliches Interview mit Sandra Kreisler und mir geführt – über unser Wortfront-Programm „Glück“, über Kunst in der Corona-Krise und darüber, wie unsere Lieder entstehen. Natürlich kommt man an Corona kaum vorbei – aber wir versuchen, das Thema so klein wie möglich zu halten, und widmen uns lieber den Themen, „die im Windschatten von Corona ungerechtfertigt untergehen“. Und was die vielen Gratis-Streams angeht: Ich bin sicher, dass die Leute auf Dauer darauf kommen, dass das Live-Erlebnis unersetzbar ist. „Leben halt.“ „In allererster Linie wurde klar, dass die Politik tatsächlich keine Ahnung hat, wie die Kunst- und Kulturszene wirklich funktioniert.“ Sandra Kreisler im Interview, Schwäbische Zeitung, 31. August 2020 Gefragt, wie unsere Lieder entstehen, habe ich gesagt: „Man muss natürlich regelmäßig am Klavier sitzen, damit man die Ideen einfangen kann,…
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Im April 2019 war ich zum vierten Mal in der Kabarettstube im Alten Amtsgericht in Böblingen – diesmal mit meinem Programm „Alles vor dem Aber“ und meinem neuen Buch „Business-Lyrik“. Wie schon 2017 hat Anne Abelein in der Kreiszeitung Böblinger Bote darüber geschrieben: „Liedermacher Roger Stein präsentiert im Böblinger Alten Amtsgericht tiefschwarzen Humor“. „Konjunktionen haben es manchmal ganz schön in sich. Etwa in Wendungen wie ‚Ich bin ja kein Rassist, aber …‘ Grund genug, ihnen ein ganzes Programm zu widmen, fand der Liedermacher Roger Stein und hat es ‚Alles vor dem Aber‘ genannt.“ Anne Abelein, Kreiszeitung Böblinger Bote, April 2019 Sie erzählt vom kurzen mittelalterlichen Ständchen („weil man schnell wieder vom Acker sein musste“), vom „Reihenhausgesicht“, vom Hochzeitslied, das befreundete Brautpaare schadenfroh ernüchtert, und von meinem Gedicht „an die Realität“: „Genau zwischen Minne, romantischen Liebesliedern und der kalten Dusche triefnassen, schwarzen Humors ist Roger Stein zu Hause […]. Das alles…
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Im April 2019 war ich im „Künstlertreff“ von BRF2 zu Gast, dem zweiten Radioprogramm des Belgischen Rundfunks. Anlass war mein zweites Soloalbum „Alles vor dem Aber“, das im Herbst zuvor bei Konstantin Weckers Label Sturm & Klang erschienen war. Die Sendung lief am 14. und 20. April 2019; die Ankündigung auf der Website von BRF2 stammt von Biggi Müller. „In den Songs beschäftigt sich Roger Stein mit den kleinen und großen Fragen des Lebens. Er schreibt, komponiert, arrangiert und produziert seine Lieder im eigenen Studio in Berlin.“ Biggi Müller, BRF2, 12. April 2019 Der Text erzählt auch, wie ich Konstantin Wecker nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie kennengelernt habe und wie daraus eine Freundschaft und ein künstlerischer Austausch wurde. Er hat mich ermutigt, auf seinem frisch gegründeten Label ein Soloalbum herauszubringen – 2013 wurde daraus „Lieder ohne mich“. Zitiert wird auch, was er über mich gesagt hat: „Roger Stein…
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Am Freitag, dem 29. März 2019 – meinem 44. Geburtstag – habe ich mein Programm „Flegeljahre“ in der Kleinkunstbühne Alte Knabenschule in Stockstadt am Main gespielt. Das Main-Echo hat darüber berichtet, unter dem Titel „Geburtstagsständchen für Roger Stein“. „‚Happy Birthday, lieber Roger!‘, schallte es am Freitagabend in ganz ungewohnten Tönen aus dem Publikumsbereich der Kleinkunstbühne Alte Knabenschule Stockstadt in Richtung Bühne.“ Main-Echo, 31. März 2019 Ich hatte nur kurz erwähnt, dass ich an diesem Tag Geburtstag habe – und schon sang der ganze Saal. Ich hätte nie gedacht, dass ich meinen Geburtstag „in der Knabenschule abrocke“. Ausverkauft war der Abend nicht, rund 60 Leute waren da – manche aber sogar aus dem 170 Kilometer entfernten Schlitz. „Bereits ganz zu Beginn wurde es mucksmäuschenstill in der Knabenschule, als er das erste Lied zur eigenen Klavierbegleitung sang. ‚Sag mir, woran misst man Träume?‘ beeindruckte viele Gäste durch seine emotionale Intensität der Worte…
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Im März 2019 habe ich beim Kulturverein Steinacker im Kirchenzentrum Steinacker in Kradolf (Kradolf-Schönenberg, Thurgau) gespielt – an einem Freitagabend. Barbara Hettich hat darüber im Tagblatt geschrieben: „Roger Stein überzeugt bei seinem Auftritt in Kradolf“. „Gute Musik, tolle Stimme, freche Texte – so hatte Lukas Tanner vom Kulturverein Steinacker den Liedermacher Roger Stein angekündigt. Und er hatte nicht zu viel versprochen. Auf der Bühne des Kirchenzentrums stand ein temperamentvoller Mann, ein musikalischer Wortakrobat, kein Zyniker, aber ein alles Hinterfragender.“ Barbara Hettich, Tagblatt, 27. März 2019 Sie zitiert aus „ZeiT.“ („Ich brauche Zeit, nicht die Ewigkeit …“), dem Klassentreffen mit dem „Reihenhausgesicht“ und dem Grillplausch von Schiller und Goethe, die um die letzte Wurst kämpfen – wie schon in Böblingen. Und das „Hochzeitslied“ war wieder einmal der Lacher des Abends: „Er singt das schrägste Hochzeitslied und sorgt damit für sehr viel Heiterkeit im Publikum. Man unterhält sich köstlich.“ Barbara Hettich, Tagblatt,…
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Am 23. März 2019 durfte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Radiosendung moderieren: In der Reihe „Am Mikrofon“ der Sendung „Klassik-Pop-et cetera“ im Deutschlandfunk habe ich eine Stunde lang Musik ausgewählt, von meiner Zeit in Wien erzählt und eigene Texte vorgetragen. Die Ankündigung im Archiv des Deutschlandfunks beginnt mit meinem Satz „Ich glaube an die Kraft der kleinen Dinge“. „Charme, Humor und Ironie sind sein Handwerkszeug. Leichtfüßig jongliert der promovierte Germanist mit Worten und verblüfft als Erzähler mit unerwarteten Pointen.“ Deutschlandfunk, „Klassik-Pop-et cetera“, 23. März 2019 Der Text erzählt kurz meinen Weg von Männedorf am Zürichsee über das Studium von Germanistik, Theater- und Musikwissenschaft, die Arbeit an der Oper und am Theater bis heute – solo und mit Sandra Kreisler als Wortfront. „Wenn es frech, vorlaut und böse klingt, ist Roger Stein in seinem Metier.“ Deutschlandfunk, „Klassik-Pop-et cetera“, 23. März 2019 „In ‚Klassik-Pop-et cetera‘ belebt er seine Zeit…
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Petra Meißner hat mein Album „Alles vor dem Aber“ für das Musikportal Deutsche Mugge besprochen – eine sehr persönliche Rezension, die mit einer Familienszene beginnt: Ihr Mann spielt ihr kurz vor einer Hochzeit ausgerechnet mein „Hochzeitslied“ vor. Sie fand es in dem Moment „gar nicht witzig“ – und kam beinahe zu spät. Kennengelernt haben mich die beiden über „Volxmusik“ – und über die Meißner Drossel 2010 in Meißen. Über den Titelsong schreibt sie: „Der Titelsong der CD betrachtet dieses ‚Aber‘ erst mal von der Beziehungsebene her. Und dann schlägt Roger doch noch den Bogen zu den gesellschaftlichen Verhältnissen. Ein ganz genialer Song.“ Petra Meißner, Deutsche Mugge, 5. November 2018 Nach ihrem ersten Konzertbesuch hatte sie mich „einen kleinen Wecker“ genannt – passend, dass das Album jetzt bei Konstantin Weckers Label Sturm & Klang erschienen ist. Sie geht dann viele Lieder durch: „Glück“, „Sie schaun in deinen Kopf“ über die Überwachung,…
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Kurz nach dem Erscheinen meines Albums „Alles vor dem Aber“ war ich im September 2018 beim Deutschlandfunk zu Gast – im „Corso“-Gespräch mit Thekla Jahn. Der Beitrag auf deutschlandfunk.de trägt den Titel „Ich schmiere mir Hoffnung aufs Frühstücksbrot!“. Wir haben über das kleine Wort gesprochen, das dem Album seinen Namen gibt: „Dieses ‚Aber‘ ist so zentral in der deutschen Sprache, dass es alles, was davor steht, kaputt macht. Also: ‚Ich bin kein Rassist, aber …‘. […] Gleichzeitig steht man sich mit diesem ‚Aber‘ auch selbst im Weg.“ Roger Stein im Corsogespräch mit Thekla Jahn, Deutschlandfunk, 12. September 2018 Außerdem ging es um meinen Lyrikband „Business-Lyrik – Komische Poesie am Rande des Absurden“, ums tägliche Schreiben – und darum, dass ich mit meinem Doktortitel noch keinen Groschen verdient habe, sondern von Konzerten lebe: „Das Texten ist bei mir, fürchte ich, eine Sucht. Ich bin süchtig nach guten Formulierungen, ich bin süchtig…