Im Oktober 2014 habe ich bei der „Kästnerwoche“ im Kästnerhof in Oberschwarzach mein Programm „Lieder ohne mich“ gespielt – vor gut 30 Leuten, allein am Klavier. Die Main-Post hat am 9. Oktober unter dem schönen Titel „Zwei geschenkte Stunden“ darüber berichtet.

Der Artikel beschreibt, wie unser Abend begann: mit einem Taktgeber auf dem Klavier, der hörbar die Zeit herunterzählt.
„Dann schenkt er seinen gut 30 Zuhörern im Kästnerhof in Oberschwarzach zwei Stunden seiner Zeit und nimmt sie bei seinem Auftritt während der ‚Kästnerwoche‘ mit in seine Nachbarschaft in Berlin, in ungelebte Leidenschaften, in romantische Liebe, in den Ausbruch aus der Lethargie – kurz: in sein eigenes Leben und in sein Programm ‚Lieder ohne mich‘.“
Main-Post, 9. Oktober 2014
Danach geht die Kritik fast das ganze Programm durch: Goethe und Schiller beim Grillen (die kennt man schon aus Melsungen und aus Karlstadt), die pensionierten Punks, die heimlich Mireille Mathieu hören, die „Balz mit Salz“ mit zwei Salzstreuern, das Lied „1890“, das sich durch fast ein Jahrhundert zieht, und Alfred, der nur im Mai seiner wirklichen Leidenschaft nachgibt. Besonders gefreut hat mich, wie genau sie das „Sommerkind“ gehört hat:
„Sehr nachdenklich besingt er das ‚Sommerkind‘, ein Mädchen mit Down-Syndrom, das so anders ist als andere und seine eigene Wahrnehmung der Welt besitzt.“
Main-Post, 9. Oktober 2014
Und der Schluss – der einzige Wermutstropfen waren die leeren Stühle:
„Dieser Abend mit einem wunderbar wandlungsfähigen Künstler, der sich selbst treu bleibt, hätte mehr Zuhörer verdient. […] Was Roger Stein wollte, hat er erreicht: Zwei geschenkte Stunden tiefsinnige und kurzweilige Unterhaltung, mit der er die Kästnerwoche bereicherte.“
Main-Post, 9. Oktober 2014
Danke, Oberschwarzach!
Quelle: „Zwei geschenkte Stunden – Sänger und Songwriter Roger Stein bereichert mit tiefsinnigen, humorvollen ‚Lieder ohne mich‘ die Kästnerwoche“, Main-Post (Gerolzhofen), online veröffentlicht am 9. Oktober 2014. Foto: Main-Post.



