Im Juli 2012 durfte ich bei den „Songs an einem Sommerabend“ in Kloster Banz auftreten – als einer der vier Träger des Förderpreises für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung. Die Jury unter der Leitung von Ado Schlier und Hans-Peter Niedermeier hatte uns aus mehr als 180 Einsendungen ausgewählt. Florian Christner schrieb darüber im Bayernkurier unter dem Titel „Sieben Stunden beste Unterhaltung“.

Sieben Stunden dauerte das Festival unter freiem Himmel, und trotz angesagter Unwetter fielen nur ein paar Tropfen auf die rund 8000 Besucher an beiden Tagen. Im Hauptprogramm standen unter anderem Giora Feidman, Heinz Rudolf Kunze, Claudia Koreck, Melanie und Konstantin Wecker mit Band auf der Bühne, moderiert von Matthias Brodowy. Neben mir wurden Franky Fuzz, Stefanie Polster und das Trio Ohrenschmalz ausgezeichnet. Über meinen Auftritt schreibt die Kritik:
„Geht man nach dem Applaus, kam Roger Stein am besten beim Publikum an.“
Florian Christner, Bayernkurier, 14. Juli 2012
Er erzählt kurz meinen Weg nach – aufgewachsen in Zürich, Studium in Wien, seit einigen Jahren in Berlin – und beschreibt, wie ich in meinen Liedern mit Klischees spiele und die Zuhörer an der Nase herumführe, etwa wenn es um Schwulsein oder enttäuschte Sehnsüchte geht.
„Die Welt ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen, aber Roger Stein verpackt die Tristesse unseres Daseins so geschickt in Heiterkeit, dass man nur darüber lachen kann.“
Florian Christner, Bayernkurier, 14. Juli 2012
Acht Jahre später war ich übrigens wieder bei den Liedern auf Banz. Danke, Banz – und danke an die Hanns-Seidel-Stiftung!
Quelle: Florian Christner, „Sieben Stunden beste Unterhaltung – ‚Songs an einem Sommerabend‘ in Kloster Banz“, Bayernkurier Nr. 28 (Kultur), 14. Juli 2012. Foto: Matthias J. Lange/HSS/fkn.



