„Vorwarnung“: Mit einem Warnhinweis begann Sabine Feickert am 11. November 2013 ihre Rezension zu „Lieder ohne mich“ bei RockTimes. Die CD solle man nur mit leerem Mund starten, denn schon die ersten Textzeilen von „Klassentreffen“ könnten ein heftiges Prusten auslösen. Sie könne schwören, schrieb sie, dass ich bei ihrem letzten Klassentreffen in irgendeinem Mauseloch gesessen und mir dort die Inspiration geholt habe.
„Diese CD NUR mit leerem Mund starten!“
RockTimes, 11. November 2013
Wer seinen Familienstand gern in „geschieden“ ändern möchte, dem empfahl sie die Ratschläge aus „Mängelexemplar“. Daneben hörte sie auch die leiseren Töne: liebevolle, teils melancholische Lieder wie „Heimweh nach woanders“, „Liebesbriefe ohne Namen“ oder „Regen im August“. Ausführlich beschrieb sie „1890 (Berner Oberland)“, die Geschichte meines Großvaters Fritz, der im Ersten Weltkrieg totkranke Pferde aufpäppelte, samt der Bonus-Version im Berner Dialekt, die für sie eine noch dichtere Atmosphäre schafft. Auch „Alfred“ und „Salz“ kamen zur Sprache.
Sie erwähnte die Wortfront mit Sandra Kreisler, den Troubadour 2013 und den Songpoetenpreis der Hanns-Seidel-Stiftung und stellte mich in die Tradition der großen Liedermacher wie Wader, Wecker, Degenhardt und Hirsch: fließend zwischen Ironie, Sarkasmus, Charme, Nostalgie und Melancholie.
Die Rezension von RockTimes vom 11. November 2013 als PDF:
Foto oben: Fotograf unbekannt


