Im Spätsommer 2013, kurz vor dem Erscheinen meines Soloalbums „Lieder ohne mich“, traf ich mich mit Banjo & Elfe vom Berliner Blog „Fundstücke aus der Mutterstadt“ in einem Biergarten im Volkspark Friedrichshain. Ich kam, wie es sich für einen Wahlberliner gehört, mit dem Fahrrad.
„Lieder, so ausgeklügelt wie ein Schweizer Uhrwerk“
Fundstücke aus der Mutterstadt, 2013
Wir sprachen über Berlin, Wien und Zürich, die drei Städte, zwischen denen ich damals lebte, über meinen Kreuzberger Kiez und darüber, warum ich ausgerechnet die Weite des alten Flugfelds in Adlershof als Inspiration mag. Die beiden beschrieben meine Musik als Musik „zwischen Panik und Poesie“, gesellschaftskritisch, aber ohne erhobenen Zeigefinger.
Das Album erschien bei Sturm & Klang, dem damals ganz neuen Label von Konstantin Wecker. Und das Bild vom Schweizer Uhrwerk ist mir treu geblieben: Dreizehn Jahre später benutzte BRF1 ein ganz ähnliches Bild für mein neues Album.
Der Blogbeitrag von „Fundstücke aus der Mutterstadt“ als PDF (der Blog ist leider nicht mehr online):
Foto oben: Stefanie Marcus / Traumton Records


